feldHockey
Ludwigsburg | 29. Mai 2017

Ein Sieg und rote Rosen zum Saisonausklang des HCL

Der HC Ludwigsburg hat in der 2. Feldhockey-Bundesliga seinem zum Saisonende abwandernden langjährigen Leistungsträger Dennis Bischof einen würdigen Abschied bereitet: Der HCL schlug die HG Nürnberg im letzten Heimspiel dieser Runde mit 4:3 (1:1).

Einen Schritt schneller: Felix Rauber vom HC Ludwigsburg. Foto: Baumann
Einen Schritt schneller: Felix Rauber vom HC Ludwigsburg. Foto: Baumann

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, räumte Dennis Bischof in seiner letzten Zweitligapartie für die Rothemden am Fuchshof ein, „ich möchte in meine Wunschstadt Köln ziehen, der HCL wird aber immer mein Heimatverein sein.“ Acht Jahre spielte der 27-Jährige für den Verein.

Bei hochsommerlichen Temperaturen hatte der HCL am Samstag seine liebe Not mit der Hitze. „Von „Sommer-Hockey“ sprach Trainer Daniel Weißer hinterher. Die noch abstiegsgefährdeten Nürnberger kamen besser in die Partie, in der fünften Minute hatten die Gäste aus Franken bereits eine Strafecke zur Führung verwandelt. Der neue HCL-Eckenheld Lukas Schurig zeigte seine Qualitäten und glich nach einer kurzen Ecke aus (12. Minute).

Die Nürnberger erwischten auch im zweiten Durchgang den besseren Start und gingen nach einem weiteren Eckentreffer 2:1 in Führung. Immer wieder trieb der Ludwigsburger Coach seine Schützlinge nach vorne und forderte mehr Tempo ein. In seinem letzten Zweitliga-Heimspiel durfte Bischof noch einmal ein HCL-Tor vorbereiten: Nachdem Arne Huber mit einer starken Einzelleistung die nächste Strafecke herausgeholt hatte, legte Bischof für Manuel Baitis zum 2:2 auf. Routinier Huber glänzte auch beim Führungstreffer durch Marius Wassermeyer als Vorbereiter.

Dank an die weiblichen Fans

Der Trainer forderte von seinem Team das Entscheidungstor, Youngster Jonas Fischer, Yannik Gruber, Schurig und Nils Scheu vergaben jedoch beste Möglichkeiten, ehe die Gäste tatsächlich doch noch einmal ausglichen. Im Gegenzug durfte sich Nachwuchskraft Wassermeyer dann aber mit seinem Siegtreffer zum 4:3 sogar als zweifacher Torschütze feiern lassen. „Wir wollten unbedingt als Sieger zu unseren Teamevent „Ludwigsburger Brautage“ gehen, aufgrund der guten zweiten Hälfte haben wir auch verdient gewonnen“, zog Weißer sein Fazit, während seine Spieler bereits den weiblichen Anhägern rote Rosen für ihre Unterstützung über die Saison überreichten.

Klaus Teichmann
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