Bietigheim-Bissingen | 16. August 2017

Felix Hepperle erneut deutscher Meister

Während die besten deutschen Mehrkämpfer bei den Weltmeisterschaften in London richtig abräumten, zeigten bei der zeitgleich stattfindenden deutschen Meisterschaft einige weitere Athleten ihre Leistungsstärke. Bei äußerst widrigen Witterungsbedingungen glückte Felix Hepperle dabei die Titelverteidigung.

Bestätigt seine Form in Berlin: Felix Hepperle. Foto: Baumann
Bestätigt seine Form in Berlin: Felix Hepperle. Foto: Baumann

Wie im Vorjahr holte sich der Bönnigheimer mit deutlichem Vorsprung die Meisterschaft. Im dritten Zehnkampf innerhalb kürzester Zeit erreichte der Mann von der LG Neckar-Enz noch einmal 7328 Punkte. Sein Vereinskollege Matthias Laube belegte den 6. Platz in Kienbaum bei Berlin.

Kälte, Wind und Dauerregen machten den Mehrkämpfern schwer zu schaffen. Viele mussten den Wettkampf denn auch mit muskulären Problemen beenden. So ging es auch dem vermeintlich härtesten Konkurrenten von Felix Hepperle.

Doch der Weg zur Titelverteidigung war alles andere als ein Selbstläufer, denn der Einstieg in den Wettkampf verlief ziemlich holprig.

Bei Gegenwind kam der 28-Jährige über 100 Meter lediglich auf 11,54 Sekunden. Nicht viel besser waren die 6,80 Meter beim Weitsprung, doch schon beim Kugelstoßen war er mit 12,80 Meter zufrieden. Auch der Hochsprung verlief mit 1,94 Meter gut. Seine Laufstärke stellte Hepperle über 400 Meter mit 49,09 Sekunden unter Beweis, was ihm die Führung nach dem ersten Tag einbrachte.

7328 Punkte für den Titel

Nach 15,52 Sekunden über die 110 Meter Hürden und 38,29 Meter mit dem Diskus gab es nach dem Stabhochsprung mit überwundenen 5,00 Metern und 50,53 Meter mit dem Speer keine Zweifel mehr am Sieg. Den abschließenden 1500 Meterlauf ließ Hepperle im Gefühl des sicheren Sieges etwas ruhiger angehen, um sich die deutsche Meisterschaft mit 7328 Punkten zu holen.

von martin grund
Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige