Jugend trainiert für Olympia
Marbach/Berlin | 12. Oktober 2017

Friedrich Schiller feiert als Ruder-Achter Premiere

Seit Jahren zählen die Ruderteams des Friedrich-Schiller-Gymnasiums beim Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ zu den besten Mannschaften in Deutschland. Mit mehreren Medaillen kehrten die Athletinnen und Athleten vom Bundesfinale in Berlin nach Marbach zurück.

Eine gelungene Premiere feiert der Schülerinnen-Achter des Marbacher Friedrich-Schiller-Gymnasiums. Foto: privat
Eine gelungene Premiere feiert der Schülerinnen-Achter des Marbacher Friedrich-Schiller-Gymnasiums. Foto: privat

Zwar sollte es im diesjährigen Finale keine Medaille auf der ehemaligen Olympia-Strecke in Berlin-Grünau sein, dennoch gehörte vor allem der Schüler-Achter mit Steuerfrau zu den Anwärtern auf die Podestplätze – und zog vor der Konkurrenz mit einem Sieg im Vorlauf direkt ins A-Finale ein. Am Ende sprang für das zum Teil neu besetzte Boot ein fünfter Platz raus, hinter Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Berlin.

„Es war diesmal wirklich schwer. Umso mehr freue ich mich für das Team, dass es so gut in das Rennen gestartet ist“, sagte Ruderlehrer Holger Knauf und erklärte: „Im Achter saßen mit Kornelius Mistele, Paul Weigelt und Jannik Metzger noch drei Ruderer aus dem Silber-Achter von 2015 – sie haben dazu beigetragen, die neuen Mitglieder im Team zu motivieren und mitzureißen.“

Eine Premiere stand diesmal zusätzlich auf dem Berlin-Programm: Das FSG startete mit einem Boot beim ersten „Schülerinnen- Achter-Cup 2017“ des Deutschen Ruderverbandes. Der „Friedrich Schiller“, das knapp 20 Meter lange Achter-Ruderboot des Marbacher Gymnasiums, das zuvor die Jungs über die Ziellinie der Regattastrecke trug, brachte die Mädchen auf Rang sieben in den Zieleinlauf. Das Team um Schlagfrau Antonia Wuerich belegte im Vorlauf einen hart erkämpften dritten Platz – da in diesem Wettkampf die Qualifikation über die Zeiten in den Vorläufen ermittelt wurde, verpasste die siebtschnellste Zeit nur knapp den Einzug ins A-Finale.

„Der Schülerinnen-Achter hat unglaublich viel Spaß gemacht – es war eine absolut gelungene Premiere. Schade, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein kann. Ich hoffe, dass es auch in den nächsten Jahren noch FSG-Schülerinnen-Achter gibt, die mit den FSG-Achter-Jungs nach Berlin fahren“, so die Abiturientin Antonia Wuerich.

Auch die Ruderinnen absolvierten eine beachtliche Leistung: Der Schülerinnen-Doppelvierer mit Steuerfrau kam im Vorlauf auf Rang 4 und kämpfe im Hoffnungslauf für das A-Finale. Der vierte Platz im Hoffnungslauf bedeutete damit das B-Finale. Hier holten sich die Athletinnen den Sieg – am Ende landeten sie auf Rang 7. Für Betreuerin und Ruderlehrerin Sylvia Tressel eine tolle Gemeinschaftsleistung: „Die Mädels haben super gekämpft und sich von Rennen zu Rennen gesteigert.“

Alle drei FSG-Teams sind Ergebnisse der Kooperation zwischen dem FSG Marbach und Marbacher Ruderverein mit MRV-Trainerin Heike Breitenbücher und dem Ruderlehrer-Team des FSG. Auch im laufenden Schuljahr gibt es wöchentlich fünf Termine mit Angeboten der FSG Ruder AG.

von Martina Braden
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