leichtathletik
Ingolstadt | 01. August 2017

LAZ-Nachwuchs mit Topleistungen

Mit der Bilanz von vier mal Gold, zwei mal Silber, vier mal Bronze und weiteren guten Endkampfplatzierungen zeigten die Nachwuchskräfte des LAZ Ludwigsburg bei den süddeutschen Meisterschaften in Ingolstadt eine starke Teamleistung. Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde die weibliche 3 x 800-m-Staffel der LG Neckar-Enz.

Das LAZ-Staffelteam mit (v.l.): Naoell Hope Häußermann, Saphira Steil, Ersatzläuferin Fabienne Maginot, Taisha Bader, Leonie Maginot. Foto: privat
Das LAZ-Staffelteam mit (v.l.): Naoell Hope Häußermann, Saphira Steil, Ersatzläuferin Fabienne Maginot, Taisha Bader, Leonie Maginot. Foto: privat
Vielseitig: Larissa Mehanovic gewinnt neben Diskus-Bronze Gold im Kugelstoßen. Foto: Ralf Görlitz
Vielseitig: Larissa Mehanovic gewinnt neben Diskus-Bronze Gold im Kugelstoßen. Foto: Ralf Görlitz

Der Höhepunkt am Ende eines überragenden Meisterschaftswochenendes für den Ludwigsburger Leichtathletiknachwuchs war der Titelgewinn über 4 x 100-m-Staffel der U 16-Mädchen. Das LAZ-Quartett um Leonie Maginot, Taisha Bader, Saphira Steil und Naoell Hope Häußermann unterbot mit flüssigen Wechseln als einziges der 23 Staffelteams die 50-Sekundenmarke und bejubelte mit 49,79 Sekunden den vierten Titelgewinn.

Am ersten Tag hatte Charlotte Römer in einem taktischen 2000-Meter-Rennen der Mädchen W 15 mit einer geschickten Renneinteilung das erste Gold errungen. In persönlicher Bestzeit von 6:43,93 Minuten verwies sie Anna Schall (LG Tuttlingen-Fridingen / 6:44,14) auf den zweiten Platz.

Bronze für Hürdensprinterin Maginot

Larissa Mehanovic wurde im Kugelstoßen der W 14 Klasse ihrer Favoritenrolle ebenfalls gerecht. Zu früher Stunde hätte jeder ihrer Stöße zum Titelgewinn gereicht. Mit der Tagesbestweite von 12,15 Metern konnte sie sich somit über ihren ersten „Südtitel“ freuen. Mehanovic sicherte sich im Diskuswerfen mit 30,10 Meter und der drittweitesten Weite ihren zweiten Medaillenerfolg.

Groß war die Freude auch bei Stabhochspringer Fredrik Wolf. In einer spannenden Entscheidung bei den M 15 Jungen hielt er nach unruhigem Beginn die Konzentration hoch und schüttelte mit 3,80 Meter im ersten Versuch seine Konkurrenz ab. Mit einem blitzsauberen Versuch über die neue Bestleistung von 3,90 Meter setze er das i-Tüpfelchen auf den Titelgewinn. Kurt Lauer bestimmte in seinem Rennen über 3000 m der M 14 von Beginn an das Geschehen. Erst in der Schlussrunde musste er Maximilian Tent (Laufclub Tölzer Land) ziehen lassen, um sich aber im Endspurt um die Plätze in 10:00,94 Minuten die Vizemeisterschaft zu sichern.

Ebenfalls zu Silber sprang Naoell Hope Häußermann im Hochsprung der W 14. Mit übersprungenen 1,65 Meter musste sie nur aufgrund der Fehlversuchsregel ihrer Dauerivalin Marie Jung (SSV Ulm) den Vorrang lassen. Im Speerwerfen der W 15 Mädchen holte sich Yeliz Kars mit ihrem sechsten und letzten Wurf auf 38,73 Meter ebenfalls die Bronzemedaille.

Im 80-Meter-Hürdenfinale der W 15 lief Leonie Maginot mit neuer Bestzeit von 11,70 Sekunden auf den Bronzerang. Den Sprung aufs Podest schaffte auch Sprinter Luis Haueise. Im 100-m-Finale der Jungen M 14 belegte er in neuer Bestzeit von 12,10 Sekunden Rang drei. Moritz Röske (ASV Oßweil) sicherte sich im Kampf um die Medaillen bei der Hammerwurfkonkurrenz der Jungen M 14 mit einem Wurf auf 51,68 Meter die Silbermedaille.

Zum Ende der Veranstaltung kam es bei heißen Temperaturen noch zur Goldmedaille für die LG Neckar-Enz. Melanie Böhm (SpVgg Besigheim), Selina Mahl (VfL Gemmrigheim) sowie Marie Weller (TSV Bietigheim) verteidigten sicher ihren Titel aus dem Vorjahr über 3 x 800 m der U 18. In 7:15,09 Minuten holten sich die drei die süddeutsche Meisterschaft.

Marko Lindner und Martin Grund
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