Ludwigsburg | 06. Februar 2018

Ludwigsburger Wasserballer beenden ihre Durststrecke

Die Wasserballer des SV Ludwigsburg hatten das glücklichere Ende für sich: Der SVL konnte sein viertes Bundesliga-Rückrundenspiel beim SV Poseidon Hamburg mit 12:11 gewinnen und eine lange Durststrecke beenden.

Miroslav Aleksic vom SVL beim Wurf aufs Tor. Foto: Baumann
Miroslav Aleksic vom SVL beim Wurf aufs Tor. Foto: Baumann

Groß war der Jubel nach dem Schlusspfiff beim SVL. Nach fünf sieglosen Spielen nacheinander findet der SV Ludwigsburg in einer hochdramatischen Partie gegen den SV Poseidon Hamburg mit 12:11 in die Erfolgsspur zurück. Der SVL bewies dabei vor allem Moral und Nervenstärke, was ihm zuletzt gefehlt hatte. Positiv fiel daher die Bilanz von SVL-Trainer Sven Schulz aus: „Wir haben eine gute Teamleistung gezeigt. Trotz Rückstands haben wir uns nicht beirren lassen. Es war schön, zu sehen, wie die Jungs füreinander gekämpft haben.“

Dabei tat sich der SVL zunächst schwer: Die Verteidigung ließ einfache Tore zu, so dass Hamburg mit 5:3 das erste Viertel für sich entschied. Im zweiten Viertel fanden die Ludwigsburger besser ins Spiel. Die Abwehr um Torwart Josip Katusa war stabiler und im Angriff kam man durch Überzahltore von Miroslav Aleksic, Miro Tadin und Antonio Tadic auf 6:7 heran. Nach der Halbzeit glich der SVL über ein Überzahlspiel durch Pavle Vukicevic aus, ehe Hamburg durch Vincent Hebisch erneut davonzog. In der Folgezeit machten die Ludwigsburger durch kontrolliertes Offensivspiel und gute Verteidigung einen dreimaligen Rückstand wett.

Mit 10:10 ging es ins Schlussviertel, das an Spannung kaum zu überbieten war: Hamburg gelang die 11:10-Führung, im Gegenzug glich Torjäger Adam Blank aus. Über Center Filip Zugic gelang 53 Sekunden vor Schluss die lang ersehnte Führung (12:11). Den folgenden Angriff der Hamburger wehrte der SVL ab und entschied das Spiel für sich. „Dieser Sieg ist das Ergebnis harter Arbeit, die wir mit unserem Trainer Sven Schulz in den letzten Wochen absolviert haben“, sagte Kapitän Adrian Jakovcev nach dem Spiel.

Die Ludwigsburger sind nach dem Sieg punktgleich mit Hamburg in der Tabelle der Pro B, stehen aber nach dem direkten Vergleich nun auf dem sechsten Platz. Dieser würde dem SVL den Klassenerhalt sichern.

Bojan Mrdja
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