Rudern
Ludwigsburg | 13. Oktober 2016

Nächstes Edelmetall für Florian Roller

Der Ruderer aus Markgröningen gewinnt bei deutscher Meisterschaft die Silbermedaille

Florian Roller. Archivfoto: Baumann
Florian Roller. Archivfoto: Baumann

Florian Roller aus Markgröningen hat zusammen mit seinem Vereinskameraden Emil Schmidberger von der Stuttgarter Rudergesellschaft bei der deutschen Meisterschaft im Rudern die Silbermedaille im Männerdoppelzweier A (Schwergewicht) gewonnen.

Zum Abschluss der Saison hatte der Deutsche Ruderverband seine Mitgliedsvereine zu dieser Veranstaltung auf den Erfrather See bei Krefeld eingeladen. Die Athleten des Bundeskaders treten bei diesem Wettbewerb in Vereinsmannschaften und Renngemeinschaften gegeneinander an.

Zum Rennen im Männerdoppelzweier A mit Roller/Schmidberger hatten sieben Boote gemeldet. Darunter das Boot der Renngemeinschaft Karlsruher RV Wiking/Mainzer RV mit Cedric Kulbach und Jason Osborne. Cedric Kuhlbach hatte Ende August zusammen mit Florian Roller den Weltmeistertitel im Männervierer Leichtgewicht bei der WM in Rotterdam gewonnen. Jason Osborne war zusammen mit Moritz Moos bei den Olympischen Spielen in Rio im Männerdoppelzweier Leichtgewicht für Deutschland an den Start gegangen. Osborne/Moos konnten sich aber in Rio nicht für das Finale qualifizieren.

In zwei Vorläufen mussten sich die Ruderer zunächst ihren Platz im A Finale erkämpfen. Die beiden Spitzenboote traten in unterschiedlichen Vorläufen an. Beide Boote gewannen ihre Vorläufe mit jeweils mehr als einer Bootslänge vor den Konkurrenten. Im Vergleich der Vorlaufzeiten lag das Boot mit Florian Roller und Emil Schmidberger mit 39/100 vor dem Boot mit Cedric Kuhlbach und Jason Osborne. Das ließ ein spannendes Finale erwarten.

Im Finale kam es zum erwarteten Schlagabtausch der beiden Spitzenboote. Vom Start weg lieferten sich die beiden Boote einen Bord an Bord Kampf. Bei der 500-Meter-Marke der 1000 Meter langen Strecke waren beide Boote noch dicht beisammen. Im zweiten Streckenabschnitt setzte sich dann das Boot mit Kuhlbach/Osborne etwas ab. Im Ziel hatten Cedric Kuhlbach und Jason Osborne dann einen Vorsprung von 1,48 Sekunden vor Florian Roller und Emil Schmidberger. (red)

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige