Tischtennis
Bietigheim-Bissingen | 01. September 2017

TTC-Frauen starten in das Abenteuer 3. Bundesliga

Mit dem Auswärtsspiel beim TSV Schwabhausen II am kommenden Samstag starten die Damen des TTC Bietigheim-Bissingen als Aufsteiger in die 3. Bundesliga. Mit dabei sein wird erstmals der TTC-Neuzugang Ina Karahodzina, die aus Weißrussland zum TTC neu dazugestoßen ist.

Alexandra Kaufmann ist eine wichtige Stütze des TTC Bietigheim-Bissingen. Foto: Baumann
Alexandra Kaufmann ist eine wichtige Stütze des TTC Bietigheim-Bissingen. Foto: Baumann

„Wir wollen in unserem ersten Jahr möglichst früh den Klassenerhalt schaffen. Aber wir betreten komplettes Neuland und sind völlig gespannt, was uns erwartet“, gibt TTC-Coach Andreas Kienle das Ziel für die neue Saison aus. Neben Karahodzina, die den TTC als Spitzenspielerin in die neue Saison führen wird, werden Hong Chen, Alexandra Kaufmann und Paloma Ballmann das Stammquartett bilden. Dazu kommen Yasmin Dietrich, Annett Kaufmann und Ivonne Wagner aus der Oberligareserve des TTC zum Einsatz.

„Alle haben im letzten Jahr ihren Beitrag zu dem Aufstieg in die 3. Bundesliga geleistet. Deshalb sollen nun auch alle die Chance bekommen, diese Liga zu spielen“ erklärt TTC-Vorstand Matthias Grünenwald die Vorgehensweise.

So werden im ersten Spiel neben Karahodzina und Alexandra Kaufmann aus der ersten Mannschaft auch Dietrich und Wagner zum Einsatz kommen. „Hong wird in diesem Jahr kürzertreten und nur für etwa 50 Prozent der Spiele zur Verfügung stehen. Wir müssen sie demzufolge ausgewählt im Kampf gegen den Abstieg einsetzen“, begründet Grünenwald das Fehlen der letztjährigen Topspielerin.

Die Gegnerinnen im ersten Saisonspiel aus Schwabhausen zählt Kienle nicht dazu. „In Topbesetzung sind sie ein Kandidat für die ganz vorderen Plätze. Für uns im Prinzip ein ideales Auftaktspiel in die neue Liga, da wir ohne Druck antreten können.“

Angeführt werden die Gastgeberinnen aus der Nähe von München von Christina Feierabend, einer ehemaligen Erstligaspielerin. Ihr folgen Sarah Mantz, Natalia Mozler und Elena Cristina Tugui auf den weiteren Positionen. „Das ist schon eine Spitzenmannschaft, der man alles zutrauen muss. Für uns wohl eine Nummer zu groß“, gibt sich Kienle realistisch. „Trotzdem wollen wir versuchen, uns bestmöglich zu präsentieren. Wir sind gut im Training und sind hochmotiviert“, so Kienle weiter.

Neu für den TTC ist neben der Spielklasse auch das Spielsystem. Wurde bisher auf acht Siegpunkte gespielt, geht es in der dritten Liga nur noch auf sechs Punkte. Die paarkreuzübergreifenden Spiele, die in der Regionalliga noch ausgetragen wurden, fallen zur neuen Saison weg. „Wir freuen uns nun einfach riesig, dass wir den Sprung in die 3. Liga geschafft haben und wollen dieses Abenteuer genießen“, zeigt sich auch TTC-Frauenbeauftragte Dietrich voller Vorfreude auf den bevorstehenden Saisonstart. (red)

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