Wasserball
Ludwigsburg | 18. August 2017

Wasserballer besetzen wichtige Positionen

Talente Janos Kocsis (21) und Josip Katusa (22) wechseln zum Bundesliga-Aufsteiger SV Ludwigsburg 08

SVL-Trainer Laszlo Csanyi. Foto: bm
SVL-Trainer Laszlo Csanyi. Foto: bm

Der SV Ludwigsburg 08 bastelt weiterhin an der Zusammenstellung des Kaders für die neue Saison in der Deutschen Wasserball-Liga (DWL). Die Verantwortlichen des SVL sind überzeugt, dass sie das DWL-Team erneut qualititativ hochwertig erweitern konnten.

Vom ASPTT Limoges in Frankreich wechselt der 21-jährige Josip Katusa nach Ludwigsburg. Der Torwart war Kapitän Adrijan Jakovcev während der kroatischen Sommerliga aufgefallen: „Er hat ein riesiges Potenzial und wurde uns aufgrund seiner starken Saison von einem ehemaligen Mitspieler von mir wärmstens empfohlen. Wenn er an seine Leistungen hier anknüpft, werden wir viel Freude mit ihm haben“, ist Jakovcev von den Qualitäten des Neuzugangs überzeugt. Der 1,94 Meter große Katusa erhielt im Land des amtierenden Weltmeisters zahlreiche persönliche Auszeichnungen. „Mit Josip waren wir seit einiger Zeit im Kontakt, sein Torwartspiel hat uns total überzeugt. Nicht nur wegen seiner idealen körperlichen Voraussetzungen hat er das Zeug, ein richtig Großer zu werden“, freut sich SVL-Abteilungsleiter Jan Wörsinger.

Zudem wechselt aus Ungarn Janos Kocsis an den Neckar. Der 1,92 Meter große und 115 Kilogramm schwere Center ergänzt das Team auf Empfehlung von Cheftrainer Laszlo Csanyi: „Er ist ungeachtet seines jungen Alters von 22 Jahren eine echte Kante vor dem Tor. Er wird zusammen mit Filip Zugic die Verteidiger in der 1. Liga fordern“, sagt Csanyi.

Zuletzt war Kocsis beim ungarischen Klub UVSE Budapest aktiv, spielte zuvor schon eine Saison in der ersten australischen Liga. „Janos hat unseren Trainer überzeugt, der die hohe Qualität der Nachwuchsarbeit in seinem Heimatverein schätzt . Er besitzt außerdem bereits einiges an Erfahrung, was unserem Team in der höchsten Spielklasse weiterhelfen wird“, zeigt sich auch SVL-Vizepräsident Matthias Nagel zufrieden und ist optimistisch, die Kaderzusammenstellung in den nächsten Tagen erfolgreich abschließen zu können.

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