Wasserball
Ludwigsburg | 20. Februar 2018

Wasserballer des SV Ludwigsburg machen Ligaverbleib perfekt

Aufsteiger SV Ludwigsburg sichert sich trotz eines 6:6-Unentschieden bei der SGW Rhenania Köln den Klassenverbleib in der Wasserball-Bundesliga. Im März geht es in die Play-offs.

Bleibt mit dem SVL erstklassig: Trainer Sven Schulz. Foto: Baumann
Bleibt mit dem SVL erstklassig: Trainer Sven Schulz. Foto: Baumann

Groß war die Erleichterung bei den SVL-Wasserballern nach dem Schlusspfiff. Nach über 40 Jahren war das Comeback in der Bundesliga gelungen, im vorletzten Rückrundenspiel bei der SGW Rhenania Köln machte die Mannschaft um Trainer Sven Schulz den Klassenverbleib perfekt. Damit hat der SVL sein Saisonziel vorzeitig erreicht und kann bereits für die im März anstehenden Play-offs planen.

„Wir freuen uns über den Klassenerhalt. Es war das erwartet schwere Spiel gegen Köln. Am Ende haben wir leider den Sieg hergegeben“, sagte SVL Trainer Sven Schulz nach dem Spiel. Dieses begann für den SVL denkbar schlecht. Im Angriff fehlte die Kreativität und in der Verteidigung ließ man einfache Tore zu. Es waren die Kölner, die über ein Kontertor in Führung gingen. Kapitän Adrian Jakovcev erzielte zwar den Ausgleich (1:1), doch die Gastgeber bauten im Angriff den Druck aus und entschieden den Beginn mit 3:1.

Das zweite Viertel verlief ausgeglichen. Sowohl der SVL als auch die Kölner ließen in der Abwehr wenig zu. Letztendlich waren die Ludwigsburger im Angriff cleverer und kamen durch ein Überzahltor erneut durch Kapitän Jakovcev und später durch Pavle Vukicevic auf 3:3 heran.

Nach der Halbzeit setzten beide Mannschaften weiterhin auf hohes Pressing und die beiden Torhüter zeichneten sich durch gute Paraden aus. Schließlich gelang Köln nach einem Ausschluss gegen Adam Blank ein Überzahltor zur 4:3-Führung.

Das letzte Viertel war an Spannung kaum zu überbieten. Beiden Mannschaften merkte man den Druck im Abstiegskampf an. Zunächst glich Blank in Überzahl für den SVL zum 4:4 aus, ehe Köln durch ein Center-Tor auf 5:4 davonzog. Der SVL bewies im Gegenzug Moral und ging danach durch konsequentes Angriffsspiel erneut in Führung (5:6). Doch schließlich kosteten individuelle Fehler am Ende den Sieg: 43 Sekunden vor dem Schluss erzielte Köln-Center Igor Cagalinec den 6:6-Ausgleich.

„Es war ein sehr hartes Spiel in Köln. Sie haben wie wir alles daran gesetzt, zu gewinnen. Wir können mit unserem Spiel zufrieden sein und uns jetzt auf die Play-offs vorbereiten“, sagte SVL-Kapitän Jakovcev. Doch zunächst muss sein Team ein letztes Mal in der Rückrunde am kommenden Samstag beim SC Wedding Berlin ran.

von bojan Mrdja
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