13. Mai 2012

Die deutschen Formel-1-Piloten in der Einzelkritik

Barcelona (dpa) - Das hatten sich Sebastian Vettel & Co anders vorgestellt. Das Treppchen war auf dem Circuit de Catalunya für den Vorjahressieger und seine Landsmänner meilenweit entfernt.

Keine Punkte
Michael Schumacher schied beim Großen Preis von Spanien bereits in der 13. Runde aus. Foto: Jan Woitas
dpa

Die deutschen Piloten beim Großen Preis von Spanien in der Einzelkritik:

Sebastian Vettel: Ein Rennen zum Vergessen für den Vorjahressieger: Nur Startplatz sieben, eine Durchfahrtsstrafe und zu allem Übel noch ein Frontflügelwechsel. Minimaler Trost: Als Sechster wenigstens bester Deutscher und weiterhin WM-Spitzenreiter, wenn nun auch nur noch punktgleich mit Fernando Alonso.

Nico Rosberg: Nach dem Start sah es für den Mercedes-Mann durchaus vielversprechend aus. Der Shanghai-Sieger kämpfte sich auf Rang vier vor. Rosberg musste aber in der 60. Runde Kamui Kobayashi passieren lassen; im vorletzten Umlauf zog auch noch Vettel vorbei. Zweitbester Deutscher und Platz sieben.

Michael Schumacher: Beim Start kassierte der sechsmalige Spanien-Sieger Vettel und lag klar auf Punktekurs. In der 13. Runde krachte der Rekord-Champion in den vor ihm fahrenden Bruno Senna im Williams. Dann rutschte Schumacher ins Kiesbett und schmiss ärgerlich sein Lenkrad weg. Der Mercedes-Pilot warf Senna vor, zu früh gebremst zu haben und beschimpfe ihn über Boxenfunk: «Idiot».

Nico Hülkenberg: Der Force-India-Pilot behauptete sich rundenlang gegen Mark Webber im Red Bull. Beeindruckend, wie clever und konsequent er dem Australier das Überholen verwehrte. Verdienter Lohn dieser aufreibenden Abwehrschlacht: Platz zehn und damit der letzte WM-Zähler.

Timo Glock: Er sorgte wenigstens für ein Ausrufezeichen: In der zweiten Runde überholte er im unterlegenen Marussia den McLaren-Rivalen Lewis Hamilton, wenn auch nur für wenige Augenblicke. Mit zwei Runden Rückstand wurde Glock 18.

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