13. Mai 2012

Fünf verschiedene Formel-1-Sieger aus fünf Teams

Barcelona (dpa) - Fünf verschiedene Sieger aus fünf verschiedenen Teams: So ausgeglichen und abwechselnd verlief die Formel-1-WM seit fast 30 Jahren nicht mehr. 1983 hatte sich zuletzt in den ersten fünf Saisonläufen jeweils ein anderer Pilot aus einem anderen Rennstall durchgesetzt.

Premiere
Pastor Maldonado hat den Großen Preis von Spanien gewonnen. Foto: Srdjan Suki
dpa

Der spätere Weltmeister Nelson Piquet aus Brasilien gewann damals im Brabham zum Auftakt sein Heimrennen in Jacarepagua. Danach triumphierte der britische McLaren-Pilot John Watson in Long Beach beim Großen Preis der USA-West. Alain Prost feierte anschließend in Frankreich im Renault ebenfalls einen Heimerfolg. Den Großen Preis von San Marino in Imola entschied der Franzose Patrick Tambay im Ferrari zu seinen Gunsten. Beim fünften Saisonlauf in Monaco durfte der Finne Keke Rosberg im Williams anschließend in die Fürstenloge zur Ehrung.

Die aktuelle Fahrergeneration hat nun dieses Kunststück wiederholt. Den Auftakt in Australien gewann der Brite Jenson Button im McLaren. Dann setzte sich im Regenchaos von Malaysia überraschend Ferrari-Fahrer Fernando Alonso durch. Historisch war Nico Rosbergs erster Grand-Prix-Sieg mit Mercedes in Shanghai. Für Weltmeister Sebastian Vettel klappte es im Red Bull beim politisch umstrittenen vierten Saisonrennen in Bahrain. Und jetzt Pastor Maldonado auf dem Circuit de Catalunya: Es war zugleich der erste Formel-1-Triumph eines Venezolaners.

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