20. Juni 2014

Kanada-Unfall: Fall Perez/Massa wird neu verhandelt

Spielberg (dpa) - Der Unfall zwischen Sergio Perez und Felipe Massa beim Formel-1-Rennen in Montréal wird neu verhandelt. Die Rennkommissare beim Großen Preis von Österreich in Spielberg entschieden, sich noch einmal mit der Kollision zu beschäftigen.

Kollision
Beim GP von Kanada waren Perez (l) und Massa (r) kurz vor dem Ziel kollidiert. Foto: Andre Pichette
dpa

Sie gaben damit einem Einspruch des Force-India-Teams gegen eine Strafe für seinen mexikanischen Fahrer Perez statt. Die neue Verhandlung sollte noch am Freitag (16.00 Uhr) mit beiden Unfallbeteiligten und Teamvertretern stattfinden.

Beim Grand Prix von Kanada vor knapp zwei Wochen waren Perez und Williams-Pilot Massa kurz vor dem Ziel kollidiert. Beide Fahrer blieben unverletzt. Die Rennleitung sah Perez als Schuldigen an. In der Startaufstellung beim WM-Lauf am Sonntag (14.00 Uhr) in Spielberg sollte er um fünf Plätze strafversetzt werden, lautete das Urteil.

Force India hatte seinen Einspruch damit begründet, dass die Anhörung in Montréal ohne die Piloten stattgefunden habe, da sie zu einer Untersuchung ins Krankenhaus gebracht worden waren. Zudem seien Telemetrie-Daten nicht berücksichtigt worden. Diese Gründe sahen die Kommissare als stichhaltig an.

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