21. September 2014

Rosberg: Es hat am Ende keinen Sinn mehr gemacht

Singapur (dpa) - Fragen an den Formel-1-Piloten Nico Rosberg von Mercedes nach seinem Aus beim Großen Preis von Singapur aus diversen TV-Interviews.

Pannen-Aus
Nico Rosberg hält seinen Ärger über die Panne nur mit Mühe im Zaum. Foto: Diego Azubel
dpa

Ab wann haben sie genau gemerkt, dass nichts geht?

Rosberg:Schon direkt als ich eingestiegen bin. Ich habe den Radiocheck gemacht und es hat nicht funktioniert.

Was genau ging nicht mehr?

Rosberg:Schon in der Box hat das Lenkrad auf einmal nicht mehr funktioniert. Das Radio hat nicht funktioniert, die ganzen Knöpfe. Nur die Gangschaltung hat funktioniert, also die Knöpfe hintendran. Und dann auf einmal ging es wieder. Dann ging es wieder nicht. Im Rennen ging dann gar nicht mehr. Es hat am Ende keinen Sinn mehr gemacht. Wir müssen wir jetzt mal schauen. Es ist oft so, das sie vermeidbar sind, solche Elektronik-Dinger. Es ist am Ende wahrscheinlich eine Kleinigkeit.

Lag es am Lenkrad?

Rosberg:Es lag nicht am Lenkrad. Es lag an der Verbindung zwischen dem Lenkrad und dem Auto.

Wie hat sich das angefühlt, so hilflos im Auto?

Rosberg:Ich habe mich schon aufgeregt während dem Fahren. Es war nicht so schön hinter dem Caterham herfahren zu müssen. Ein harter Tag.

Wie fühlt es sich an, mit null Punkten abzureisen?

Rosberg:Es ist auf jeden ein sehr ernüchterndes Ergebnis. Ich bin heute enttäuscht. Es ist schon wieder ein Problem mit der Zuverlässigkeit. Das ist eine Schwäche, die wir als Team haben. Das müssen wir verbessern.

Gestern haben sie nach der verpassten Pole um sieben Tausendstelsekunden «verdammt» via Boxenfunk geflucht, was würden sie heute sagen?

Rosberg:Heute besser nichts, das wäre nicht gut.

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