23. September 2013

Strafe muss sein: Webbers irre Taxinummer mit Alonso

Singapur (dpa) - Auf seiner Abschiedstournee in der Formel 1 gönnt sich Mark Webber einfach auch mal seinen Spaß. Diesmal allerdings zum Entsetzen einiger Kollegen.

Mark Webber
Mark Webber wurde wegen der irren Taxinummer bestraft. Foto: John Heng
dpa

«Ich war echt geschockt», erzählte Mercedes-Pilot Lewis Hamilton. Doch was war passiert - oder eher: zum Glück nicht passiert?

Webber schied beim Nachtrennen in Singapur kurz vor Ende mit brennendem Red Bull aus. Der 37 Jahre alte Australier stellte seinen Wagen ab, lief aber zurück auf die Strecke und winkte den herankommenden Fernando Alonso im Ferrari und Kimi Räikkönen - quasi als Anhalter in der Formel 1. Alonso hielt tatsächlich - dumm nur, dass es unmittelbar nach einer 90-Grad-Kurve war. Von hinten näherte sich unter anderem Hamilton auf dem Weg nach Rennende zurück in die Box: «Ich kam um die Ecke, und da stand Fernando.»

Er sei dann rechts vorbeigefahren, «aber wenn Mark dort entlang gegangen wäre, hätte ich ihn umgefahren», meinte Hamilton. «Zum Glück war das nicht der Fall.» Webber wurde dennoch den Regeln entsprechend verwarnt. Es war seine dritte Verwarnung, daher muss er beim Rennen in Südkorea zehn Startplätze zurück. Auch Alonso erhielt einen Rüffel, allerdings ohne Folgen. Immerhin sorgten die beiden Kumpels damit für die denkwürdigste Formel-1-Taxifahrt des Jahres.

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