14. April 2012

Vettel nicht in Start-Top-Ten: «Noch ist viel drin»

Shanghai (dpa) - Fragen an Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel nach seinem elften Platz in der Qualifikation zum Großen Preis von China. In Shanghai startet der Red-Bull-Pilot am Sonntag zum ersten Mal seit Oktober 2009 nicht aus den Top Ten.

Fassungslos
Sebastian Vettel fand keine Gründe für sein schlechtes Abschneiden. Foto: How Hwee Young
dpa

Warum sind sie nur auf Platz elf gelandet?

Vettel: «Es hat nicht gereicht.»

Und woran lag das genau?

Vettel: «Es war nichts grob verkehrt. Ich war eigentlich schon zufrieden, aber die letzten Zehntel kamen nicht. Es war sehr eng. Schade, dass es nicht gereicht hat. Das ist natürlich schon doof.»

Ihr Teamkollege Mark Webber fährt mit einem anderen Auspuffsystem und war als Siebter schneller als sie - lag es an dem anderen System?

Vettel: «Ich habe mich für das, womit ich heute gefahren bin, gestern entschieden, weil ich mich damit wohler gefühlt habe. Heute Morgen war es schon nicht ganz so gut. Heute Nachmittag war es besser, aber nicht gut genug.»

Sie wirken ratlos, aber sie können doch nicht das Autofahren verlernt haben...

Vettel: «Eigentlich nicht. Aber wenn das eine nicht zum anderen kommt, wird es schwierig. Im Moment kommt vielleicht das letzte Bisschen nicht. Eigentlich war ich mit dem Auto zufrieden. Darauf will ich es nicht schieben. Schade, dass nicht mehr kam.»

Was ist im Rennen zu erwarten?

Vettel: «Natürlich tut man sich schwerer, wenn man von Platz elf aus ins Rennen geht. Ich habe noch einen Satz neue Reifen. Das ist vielleicht das einzig gute. Aber ich denke mal, hier ist noch viel drin.»

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