18. April 2012

Wüstensand als Gefahr für F1-Motoren in Bahrain

Sakhir (dpa) - Der Wüstensand ist für die Formel-1-Teams beim Rennen in Bahrain die größte Herausforderung. Die 5,412 Kilometer lange Strecke bei Sakhir ist anfällig für Sandstürme.

Sandsturm
Sand und Hitze sind in Bahrain eine Belastung für Fahrer und Motoren. Foto: Mazen Mahid
dpa

Die Rennställe bauten spezielle Luftfilter in ihre Autos ein, um Schäden durch den Sand für die Motoren zu vermeiden. Bei erwarteten Außentemperaturen von mehr als 30 Grad müssen die Triebwerke zudem maximal gekühlt werden.

Der knapp 30 Kilometer von der Hauptstadt Manama entfernte Bahrain International Circuit wurde 2004 gerade noch rechtzeitig vor seiner Formel-1-Premiere fertiggestellt. Der deutsche Architekt Hermann Tilke hat die Strecke entworfen. Der Grand Prix in Bahrain war der erste im Nahen Osten, 2009 folgte Abu Dhabi. Aus Rücksicht auf islamische Gepflogenheiten wird bei der Siegerehrung in Bahrain nicht mit Champagner, sondern mit Rosenwasser gespritzt.

Das Rennen in Sakhir geht über 57 Runden, die Gesamtdistanz beträgt damit 308,238 Kilometer. Die Bestmarke für die schnellste Rennrunde wird immer noch von Michael Schumacher gehalten. Der siebenmalige Weltmeister umkurvte bei seinem Sieg 2004 im Ferrari den Kurs einmal in 1:30,252 Minuten.

Daten zur Rennstrecke

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