21. April 2012

Aue muss zittern - 1860 besiegt «Schanzer» 4:1

München (dpa) - Der FC Erzgebirge Aue kam am Samstag in der 2. Fußball-Bundesliga nicht über ein 1:1 (1:1) gegen gegen die SG Dynamo Dresden hinaus. 1860 München hat mit einem deutlichen 4:1 (1:1)-Sieg dem FC Ingolstadt im bayerischen Derby die erste Rückrundenniederlage beigebracht.

Torjubel
Die Spieler von 1860 München bejubeln ein weiteres Tor gegen den FC Ingolstadt. Foto: Sven Hoppe
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Verstolpert
Ingolstadts Manuel Schäffler (r) kommt beim Kampf um den Ball gegen den Münchner Vallori ins Straucheln. Foto: Sven Hoppe
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Sieger
Die 1860er feiern das 4:1 mit ihren Fans. Foto: Sven Hoppe
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Foul
Aues Jan Hochscheidt holt den Dresdner Zlatko Dedic von den Beinen. Foto: Thomas Eisenhuth
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Enttäuschung
Frust im Duett: Die Auer Pierre Le Beau (l) und Tobias Kempe sind nach dem Spiel bedrückt. Foto: Thomas Eisenhuth
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Die «Veilchen» müssen weiter um den Verbleib in der 2. Liga bangen. Durch die verpassten zwei Punkte konnte sich das Team von Trainer Karsten Baumann zwei Spieltage vor Saisonende nicht weiter von der Abstiegszone absetzen. Vor 15 000 Zuschauern im Auer Stadion brachte Fabian Müller (17.) die Hausherren beim Sachsen-Derby in Führung. Sebastian Schuppan (45.+2) glich zum 1:1 für die Dresdner aus.

Die Auer starteten engagiert in die wichtige Partie und hatten bei ihrem Führungstreffer Glück. Das Schiedsrichter-Trio übersah eine Abseitsstellung von Vorlagengeber Ronny König. Doch konnten die Erzgebirgler den Schwung aus der Führung nicht nutzen. Stattdessen köpfte unmittelbar vor der Pause Schuppan nach einem Freistoß den Ball energisch zum Dresdner Ausgleich ins Tor. Nach Wiederanpfiff lebte die Partie in erster Linie von der Spannung. Während Poté für Dynamo den Pfosten traf, schossen König und der eingewechselte Skerdilaid Curri für Aue am Tor vorbei.

In München erzielten Kevin Volland (22. Minute/76.), Stefan Aigner (48.) und Dominik Stahl (61.) beim 4:1 vor 21 100 Zuschauern die Tore für die Gastgeber. FCI-Kapitän Stefan Leitl (32.) traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich für die insgesamt zu harmlosen Gäste. Die Ingolstädter hatten zuvor in der Rückrunde 14 Spiele hintereinander nicht verloren. Bei einem Sieg in München hätten sie frühzeitig den Klassenerhalt feiern können. Vor den Sonntagsspielen der Konkurrenten im Tabellenkeller hat der FCI nun weiter sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die «Löwen» verkürzten ihren Rückstand auf Platz drei zunächst auf vier Punkte, sind allerdings auf Patzer der Top-Teams angewiesen, um ihre minimale Chance auf den Aufstieg zu wahren.

Aufsteiger Greuther Fürth hat seine Abschiedstour aus der 2. Liga am Freitag mit einem Remis begonnen. Die nach all der Aufstiegsfeierei nicht ganz frisch wirkenden Franken erreichten zum Auftakt des 32. Spieltages nur ein 1:1 (0:1) beim FSV Frankfurt. Für die Hessen war es ein wichtiger Punkt auf dem Weg zum Klassenverbleib im Unterhaus. Nicht ganz so vielversprechend vor dem Schlussspurt ist die Ausgangslage von Energie Cottbus. Die Brandenburger kamen gegen den VfL Bochum ebenfalls nur zu einem 1:1 (1:0) und bleiben stark abstiegsgefährdet. Torlos endete die Begegnung zwischen Eintracht Braunschweig und dem MSV Duisburg.

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