14. April 2014

HSV-Chef: «Wirtschaftlicher Einschnitt» bei Abstieg

Hamburg (dpa) - Clubchef Carl-Edgar Jarchow hat die Einstellung der HSV-Profis gerügt und auf die ernsten Konsequenzen bei einem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga hingewiesen.

Klare Ansage
Carl-Edgar Jarchow hofft auf den Verbleib des HSV in der Bundesliga. Foto: Marcus Brandt
dpa

Ein Absturz der derzeit auf dem Relegationsplatz stehenden Hanseaten in die 2. Liga würde einen «wirtschaftlichen Einschnitt» bedeuten, betonte er in der Sendung «Sportclub» des NDR-Fernsehens. «Wir sind nicht pleite, wenn wir absteigen. Aber wenn Sie in die 2. Liga gehen, müssen Sie bei den Kosten richtig reduzieren». Zugleich distanzierte er sich erneut von Medienberichten, wonach HSV-Profis zum Verkauf bei anderen Clubs angeboten werden: «Das stimmt von A bis Z nicht.»

Die schwache Leistung des HSV bei der 1:2-Pleite im Kellerduell bei Hannover 96 rügte Jarchow scharf. «Wenn man gerade in der jetzigen Situation nicht begreift, dass man mit einer anderen Einstellung da reingehen muss, hat man seinen Beruf verfehlt.» Nicht einzelne Spieler, die gesamte Mannschaft sei verantwortlich für die Misere: «Es gibt wenige Ausnahmen. Darüber wird zu reden sein.»

Der Vorstandschef kündigte Einzelgespräche mit den Profis an. Aus den noch vier Spielen seien «mindestens sechs Punkte» zur Rettung nötig, glaubt Jarchow. Und um die Auswärtsmisere (7 Niederlagen in Serie) zu beenden, werde intern über Maßnahmen wie ein Kurz-Trainingslager beraten: «Man könnte sich mal etwas überlegen, etwas anders machen.»

NDR-Mitteilung

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