05. Juni 2012

Hertha plant trotz Rekordstrafe mit Kobiaschwili

Berlin (dpa) - Trotz Rekordsperre wird Lewan Kobiaschwili auch in der kommenden Saison zum Team von Hertha BSC gehören. Das bestätigte der Verein.

Sperre
Lewan Kobiaschwili soll den Schiedsrichter geschlagen haben. Foto: Thomas Eisenhuth
dpa

Kobiaschwili war vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen eines Faustschlags gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark bis Ende Dezember 2012 gesperrt worden. Er verpasst die Hinrunde in der 2. Bundesliga und den Auftakt im DFB-Pokal. Außerdem darf der Georgier in diesem Jahr kein Freundschaftsspiel bestreiten.

«Wir werden Kobi nicht fallen lassen, planen mit ihm für die Rückrunde», sagte Manger Michael Preetz der «Bild». «Er gehört weiter zum Kader und wird mittrainieren.» Kobiaschwili hatte sein Fehlverhalten bereits eingeräumt und das Strafmaß akzeptiert.

Unterdessen ist weiterhin keine endgültige Entscheidung in Sachen Relegationsspiel in Sicht. Hertha wartete auch am Dienstag immer noch auf die Urteilsbegründung des DFB-Bundesgerichts, das einen Berliner Protest gegen die Wertung des Relegationsrückspiels in Düsseldorf abgelehnt hatte. Es gilt als sicher, dass sich Hertha gegen einen erneuten Einspruch entscheidet und der Abstieg damit perfekt ist.

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