16. August 2012

Hummels-Einsatz im DFB-Pokal möglich

Dortmund (dpa) - Die Halswirbelverletzung von Borussia Dortmunds Innenverteidiger Mats Hummels aus dem Länderspiel gegen Argentinien ist nicht so schwerwiegend.

Trainingspause
Die Halswirbelverletzung von Mats Hummels ist nicht so schwer wie angenommen. Foto: Andreas Gebert
dpa

Wie weitere Untersuchungen bei BVB-Mannschaftsarzt Markus Braun am Donnerstag ergaben, hat sich der Nationalspieler beim 1:3 in Frankfurt/Main eine Schädelprellung und eine Zerrung der Halswirbelsäule zugezogen.

Wie der Fußball-Bundesligist weiter mitteilte, sei ein Einsatz von Hummels am Samstag (15.30 Uhr) im DFB-Pokalspiel des Titelverteidigers in Bremen gegen den FC Oberneuland durchaus möglich. Vorsichtshalber hatte Hummels, der sich die Verletzung bei einem Zusammenprall mit dem Argentinier Gonzalo Higuain schon in der 14. Minute zugezogen hatte, die Nacht in Frankfurt verbracht und war erst am Morgen zurück nach Dortmund gereist. Für diesen Donnerstag bekam der 23-Jährige eine Trainingspause verordnet.

Angeschlagen sind Neven Subotic, Jakub Blaszczykowski und Sebastian Kehl. Subotic laboriert an einer Muskelverhärtung im Oberschenkel, Blaszczykowski bekam beim Länderspiel mit Polen einen Schlag ab. Kehl plagt derzeit eine Sehnenreizung im Knie.

BVB-Trainer Jürgen Klopp freut sich auf die neue Herausforderung. «Wir haben die Einzigartigkeit dieses Wettbewerbs kennengelernt», sagte er. Gleichzeitig warnte er vor einem Unterschätzen des Nord-Regionalligisten: «Es sind schon so viele Erstligisten rausgeflogen, weil sie geglaubt haben, in der ersten Runde könnte es gemütlich werden.»

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