16. Mai 2012

Pizarro: «Es gibt Anfragen aus der Bundesliga»

Bremen (dpa) - Claudio Pizarro hat nach seinem angekündigten Abschied von Werder Bremen noch keinen neuen Verein. «Ob ich in der Bundesliga bleibe, weiß ich noch nicht», sagte der peruanische Fußballprofi in der Hansestadt.

Zurückhaltend
Claudio Pizarro hat noch nicht verraten, wo er in der nächsten Saison spielen wird. Foto: Carmen Jaspersen
dpa

«Es gibt auch Anfragen aus der Bundesliga», bestätigte der Stürmer, der Werders Angebot zur Verlängerung des Vertrages ausgeschlagen hatte. Zu den Gerüchten über das Interesse von Clubs wie Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 wollte sich der 33-Jährige nicht äußern.

Die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb sei «sehr wichtig» für ihn, sagte der erfolgreichste Ausländer in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Die Bremer, wo er zuletzt vier Spielzeiten unter Vertrag war, hat zum zweiten Mal in Folge den Europapokal verpasst. «Das war schon ein Faktor, es gab aber auch andere Gründe», sagte Pizarro, ohne Details zu nennen. Der Angreifer hatte bereits von 1999 bis 2001 in Bremen gespielt, ehe er nach Engagements bei Bayern München und Chelsea zurückgekehrt war.

Sollte er bei einem Topclub nicht der Stürmer Nummer eins sein, würde ihn nicht stören. «Ich habe lange bei Bayern München gespielt, da gibt es nie richtige Stammspieler», sagte Pizarro. «Ich habe kein Problem, zu so einer Mannschaft zu wechseln.» Unwahrscheinlich scheint ein Engagement in Italien oder Spanien. «Das ist nichts, was ich unbedingt machen will», erklärte der Angreifer. «Ich habe jetzt ein ruhige Zeit, dann werde ich entscheiden.» Nach dem letzten Einsatz für Werder bei einem Freundschaftsspiel am Mittwochabend in Cuxhaven wollte der Peruaner in seine Heimat fliegen.

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