08. September 2012

Asarenka und Serena Williams im US-Open-Endspiel

New York (dpa) - Serena Williams greift im Endspiel der US Open gegen die Weltranglisten-Erste Victoria Asarenka nach ihrem 15. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Die 30 Jahre alte Amerikanerin demontierte im Halbfinale Kerber-Bezwingerin Sara Errani aus Italien in nur 64 Minuten mit 6:1, 6:2.

Schnelldurchgang
Serena Williams fegte die Italienerin Sara Errani in nur 64 Minuten mit 6:1, 6:2 vom Platz. Foto: John G. Mabanglo
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Naturgewalt
Schon allein mit ihrer physischen Präsenz dominiert Serena Williams ihre Gegnerin. Foto: John G. Mabanglo
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Powerfrau
Mit kraftvollen Schlägen holt sich Serena Williams einen Punktgewinn nach dem anderen. Foto: Justin Lane
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Einschüchternd
Mit geballter Faust und gebleckten Zähnen feiert Serena Williams einen Punktgewinn. Foto: Justin Lane
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Chancenlos
Sara Errani hat dem Power-Tennis von Serena Willimas wenig entgegenzusetzen. Foto: Jason Szenes
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Williams demonstrierte im Flushing Meadows Park von New York ihre aktuelle Ausnahmestellung im Damen-Tennis. Asarenka rang die French-Open-Siegerin Maria Scharapowa aus Russland in 2:42 Stunden mit 3:6, 6:2, 6:4 nieder.

Am «Super-Samstag» treffen in der Night session die jüngere der beiden Williams-Schwestern und die Nummer eins aus Weißrussland aufeinander. Die Bilanz ist wenig vielversprechend für die 23-Jährige aus Minsk. Von bislang zehn Duellen mit Serena Williams hat Asarenka neun verloren, zuletzt jeweils in Wimbledon und bei den Olympischen Spielen im Halbfinale.

«Natürlich ist sie die härteste Gegnerin im ganzen Feld. Ich muss es irgendwie schaffen, sie zu überraschen. Sie ist in einer großartigen Form, sie ist die Favoritin», sagte Asarenka vor ihrem erst zweiten Grand-Slam-Finale überhaupt.

Doch Olympiasiegerin Williams trat im Turnierverlauf bisher so überzeugend und dominant auf, dass ein Ende der Serie für Asarenka im Finale schwer möglich erscheint. Insgesamt nur 19 Spiele hat Williams abgegeben. Ihre US-Open-Ergebnisse 2012 lauten: erstes Spiel 6:1, 6:1, zweites Spiel 6:2, 6:4, dritte Runde 6:4, 6:0, Achtelfinale 6:0, 6:0, Viertelfinale 6:1, 6:3 und jetzt Vorschlussrunde 6:1, 6:2.

Auch im Halbfinale ließ die dreimalige US-Open-Siegerin der Achtelfinal-Bezwingerin von Angelique Kerber keine Chance. Nur 64 Minuten dauerte das ungleiche Duell mit Errani - dann zog Williams in ihr sechstes Finale in Flushing Meadows ein.

«Davon habe ich das ganze Jahr geträumt, hier im Endspiel zu stehen. Es ist großartig und eine Ehre, ich freue mich total darüber», sagte Williams nach dem schnellen Sieg gegen Errani.

Scharapowa verpasste dagegen die Revanche für die Finalniederlage gegen Asarenka bei den Australian Open. «Am Anfang hat sie mir kaum eine Chance gegeben, ins Spiel zu kommen. Ich hatte Mühe, meinen Rhythmus zu finden», sagte Asarenka. «Aber ich habe versucht, nicht auf den Spielstand zu schauen und habe alles gegeben.»

Unabhängig vom Ausgang des Finales wird Asarenka ihre Spitzenposition in der Weltrangliste behaupten. Scharapowa klettert trotz der Niederlage im neuen Ranking am Montag vom dritten auf den zweiten Platz. Sie verpasste nach den Australian Open und den French Open ihr drittes Major-Finale in diesem Jahr. In Paris hatte sie ihren vierten Grand-Slam-Titel gefeiert, in Melbourne Anfang des Jahres gegen Asarenka eine heftige 3:6, 0:6-Pleite kassiert. «Es ist frustrierend», sagte Scharapowa, «aber so ist eben Tennis.»

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