19. Mai 2012

Bamberg holt ersten Halbfinalsieg gegen Artland

Bamberg (dpa) - Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg hat den ersten Schritt auf dem Weg ins erneute Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft geschafft.

Treffsicher
PJ Tucker (r) war mit 21 Punkten Bambergs erfolgreichster Werfer. Foto: David Ebener
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Durchblick
Julius Jenkins (l) lässt trotz der Gegenwehr von Johannes Strasser seine Bamberger nicht aus den Augen. Foto: David Ebener
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Austausch
Beide Mannschaften sprechen viel miteinander. Foto: David Ebener
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Hochgestiegen
Der Quakenbrücker Darren Fenn (r) stellt sich Anthony Leon Tucker in den Weg. Foto: David Ebener
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Sperre
Der Bamberger Karsten Tadda (r) versperrt Aufbau David Holston den Weg zum Korb. Foto: David Ebener
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Die Oberfranken unter Trainer Chris Fleming bezwangen zum Halbfinal-Auftakt in heimischer Halle die Artland Dragons sehr deutlich mit 103:70 (55:37) und stellten damit die Weichen für den erneuten Sprung in die Endspiel-Serie.

Bester Punktesammler bei den Hausherren war PJ Tucker mit 21 Zählern, bei den Gästen kam Anthony King auf 14 Punkte. Die zweite Partie der Best-of-Five-Serie steigt am Dienstag in Quakenbrück. Zum Start des anderen Halbfinals empfängt am Sonntag ratiopharm Ulm das Überraschungsteam der Würzburg Baskets.

Vier Tage nach dem entscheidenden Sieg im Viertelfinale bei den Telekom Baskets Bonn trumpften die Bamberger vor ihren Fans in der Stechert Arena von Beginn an stark auf. Schon im Verlauf des ersten Viertels setzte sich der Meister deutlich ab.

Im zweiten Durchgang hielten die Gäste aus Niedersachsen, die erst am Donnerstag im entscheidenden fünften Spiel den ambitionierten Neuling Bayern München niedergekämpft hatten, zunächst besser mit. Doch Bamberg nutzte jede Schwäche und baute seinen Vorsprung zur scheinbar beruhigenden Pausenführung aus.

Zwei Tage weniger Pause hatten die Gäste, Quakenbrück stemmte sich allerdings noch einmal gegen die drohende Auftaktniederlage in der Vorschlussrunde. Bis auf sieben Punkte kam die Auswahl von Trainer Stefan Koch im dritten Viertel heran, doch Bamberg fing sich gerade rechtzeitig. Im letzten Abschnitt machte Bamberg dann rasch alles klar - und die Gäste gaben sich nicht einmal 48 Stunden nach dem Viertelfinale gegen München geschlagen.

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