27. Mai 2012

Basketballmeister Bamberg trifft im Finale auf Ulm

Bamberg (dpa) - Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg und ratiopharm Ulm ermitteln den deutschen Basketball-Meister. Die besten beiden Teams der Hauptrunde hatten in der Best-of-Five-Serie im Playoff-Halbfinale keine Probleme und setzten sich jeweils mit 3:0-Erfolgen eindeutig durch.

Finaleinzug
Die Bamberger machten mit den Artland Dragons kurzen Prozess. Foto: Daniel Karmann
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Erneut
Das Team Chris Fleming steht erneut im Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft. Foto: Daniel Karmann
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Geblockt
Center Tibor Pleiß (M) blockt den Quakenbrücker Anthony King. Foto: Daniel Karmann
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Körpereinsatz
Auch in der Offensive konnte sich der deutsche Nationalspieler durchsetzen. Foto: Daniel Karmann
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Layup
Karsten Tadda legt den Ball gefühlvoll in den Korb. Foto: Daniel Karmann
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Bamberg gewann auch die dritte Partie gegen die Artland Dragons souverän mit 94:63 (50:29). Ulm zog mit einem lange Zeit hartumkämpften 88:80 (40:30) gegen s.Oliver Baskets Würzburg nach ebenfalls drei Siegen gut zwei Stunden später nach. Für Ulm ist es nach 1998 erst die zweite Finalteilnahme.

Bamberg bot gegen den Herausforderer Quakenbrück in der Stechert Arena eine Gala-Vorstellung. Das Team von Trainer Chris Fleming kann nun weiter vom dritten Double-Gewinn in Serie träumen. Den Grundstein für den klaren Erfolg legten die Schnellstarter einmal mehr in der Anfangsphase, in der sie rasch mit 15 Punkten vorn lagen. Während die Gäste gegen die starke Defensive des Titelverteidigers minutenlang keinen Punkt erzielen konnten, fiel auf der Gegenseite ein Dreier nach dem anderen.

Quakenbrücks Coach Stefan Koch war restlos bedient. Zur Pause war die Partie mit 21 Punkten Vorsprung für Bamberg bereits entschieden. In den verbleibenden zwei Vierteln konnten die Hausherren ihren Vorsprung ohne große Mühe noch leicht ausbauen. Bester Werfer war beim Meister Anthony Tucker mit 19 Punkten. Bei den enttäuschenden Dragons hielt allein Nathan Peavy mit 18 Zählern halbwegs dagegen.

Der Hauptrunden-Zweite Ulm setzte sich in einer lange Zeit engen Partie mit 88:80 (40:30) gegen den Bundesliga-Aufsteiger Würzburg durch. Vor 6000 Zuschauern in der ratiopharm Arena leisteten die Unterfranken jedoch erbitterten Widerstand und mussten sich erst in den letzten Minuten geschlagen geben.

Der Ulmer Nationalspieler Per Günther erlitt bereits im ersten Viertel einen Schlag aufs Knie und war dadurch gehandicapt. Die Schwaben steckten diese Schwächung aber gut weg. Bester Ulmer Scorer war Steven Esterkamp mit 21 Punkten. Der Würzburger John Little kam auf 19 Zähler.

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