11. April 2012

DEL-Traumfinale perfekt: Berlin gegen Mannheim

Berlin (dpa) - Das Traumfinale der Rekordmeister in der deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist perfekt. Titelverteidiger Eisbären Berlin und die Adler Mannheim zogen im Gleichschritt in die Endspielserie ein.

Führung ausgebaut
Die Adler Michael Glumac (l-r), Christopher Lee und Marcus Kink freuen sich über das 3:1. Foto: Fredrik von Erichsen
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Tor
Der Puck ist zur Freude der Mannheimer soeben im Ingolstädter Tor eingeschlagen. Foto: Fredrik von Erichsen
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Gehalten
Ingolstadts Keeper Ian Gordon pariert. Foto: Fredrik von Erichsen
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Eingeschossen
Marcus Kink (M) trifft zum 3:1 für Mannheim. Foto: Fredrik von Erichsen
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Gratulation
Eisbär Constantin Braun (r) will sich mit Nick Angell (l) und Darin Olver nach dem 1:0 abklatschen. Foto: Armin Weigel
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Die Hauptstädter bezwangen Außenseiter Straubing Tigers mit 4:2 und feierten damit in der Serie «best of five» den notwendigen dritten Sieg. Dasselbe gelang den Mannheimern durch das 6:2 gegen den ERC Ingolstadt.

Für Mannheim lief es von Beginn an optimal. Vor 11 168 Zuschauern gingen die Gastgeber in der vierten Minute durch einen Treffer von Christopher Lee in Führung. In Überzahl erhöhte Kenneth Magowan (8.) auf 2:0, bevor dem ERC durch Timothy Hambly (19.) der Anschlusstreffer gelang. Marcus Kink (20.) erhöhte kurz vor der ersten Pause zum verdienten 3:1-Zwischenstand.

Der zweite Durchgang gestaltete sich ausgeglichen, obwohl die Adler keinen Zweifel daran ließen, nichts mehr anbrennen lassen zu wollen. Dennoch keimte Hoffnung bei den Ingolstädtern auf, als Richard Girard (23.) auf 2:3 verkürzte. Yanick Lehoux (13.) sowie erneut Magowan (42.) und Kink (49.) machten aber alles klar und sicherten dem fünfmaligen DEL-Champion Mannheim den ersten Einzug ins Meisterschaftsfinale seit 2007.

Der Titelverteidiger aus Berlin hatte es gegen das Überraschungsteam aus Straubing wesentlich schwerer. Zwei Tage nach dem verlorenen Heimspiel präsentierten sich die Eisbären jedoch stark verbessert. Barry Tallackson brachte die Gäste in der fünften Minute in Führung. Im Anschluss fand allerdings auch Straubing besser in die Partie und konnte so durch Tore von Michael Bakos (15.) und Sebastian Osterloh (30.) das Spiel zunächst drehen.

Im Schlussdurchgang fingen sich die Gäste. Durch einen Schuss unter die Latte von Tallackson (45.) gelang der Ausgleich. Sechs Minuten vor dem Ende sorgte Darin Olver dann für die Führung der Eisbären. Alles klar machte dann Florian Busch in der 59. Minute. Nach dem Tor sorgte Tigers-Goalie Barry Brust für eine äußerst unschöne Szene, als er Torschütze Busch mit einem Cross-Check ins Gesicht traf.

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