16. Mai 2012

DFB ermittelt gegen beide Clubs und fünf Spieler

Frankfurt/Main (dpa) - Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat nach den Vorkommnissen beim Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Ermittlungen gegen beide Vereine eingeleitet.

Verdacht
Levan Kobiashvili soll den Schiedsrichter geschlagen haben. Foto: Thomas Eisenhuth
dpa

Darüber hinaus ermittelt das Gremium auch gegen die vier Hertha-Spieler Lewan Kobiaschwili, Thomas Kraft, Christian Lell und Andre Mijatovic sowie Fortuna-Profi Andreas Lambertz. Dies teilte der DFB mit.

Kobiaschwili wird vorgeworfen, Schiedsrichter Wolfgang Stark nach Spielschluss in den Nacken geschlagen zu haben. Seine drei Teamkollegen sollen den Referee nach dem Abpfiff beleidigt haben. Düsseldorfs Kapitän Lambertz soll im Anschluss an die Partie ein «Bengalisches Feuer» im Innenraum gehalten haben.

Die Clubs und die Spieler werden nun vom Kontrollausschuss zu zeitnahen Stellungnahmen aufgefordert. Nach Auswertung dieser Stellungnahmen entscheidet das Gremium über den Fortgang der Verfahren. Zuvor hatten die Berliner Einspruch gegen die Wertung des 2:2 ausgegangenen Spiels eingelegt. Dieser wird am Freitag vor dem DFB-Sportgericht verhandelt. Sportlich war Düsseldorf in die Bundesliga aufgestiegen.

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