2. Liga
15. September 2018

Drei Lasogga-Tore retten den HSV - Fürth Erster

Ein Hattrick von Joker Lasogga bringt den HSV auf die Siegerstraße. Doch von der Tabellenspitze der 2. Liga grüßt vorerst Greuther Fürth. Am Tabellenende warten Sandhausen und Duisburg weiter auf den ersten Saisonsieg.

Düsseldorf (dpa) - Neun Minuten reichten Pierre-Michael Lasogga und dem Hamburger SV, um die Siegesserie in der 2. Fußball-Bundesliga fortzusetzen.

Erst zur Beginn der 2. Halbzeit im Heimspiel der Hanseaten gegen den FC Heidenheim eingewechselt, wurde Lasogga mit einem Hattrick (75., 81., 83. Minute) zum Matchwinner beim 3:2 (0:0)-Erfolg - dem vierten HSV-Sieg in Folge. «Das ist natürlich ein absolut geiles Ding: Du kommst rein und kannst der Mannschaft so helfen», sagte der Torschütze anschließend.

Drei Siege in Folge reichen für den HSV aber nicht zur Tabellenführung. Den Spitzenplatz eroberte zumindest vorübergehend die SpVgg Greuther Fürth. Die noch ungeschlagenen Franken setzten sich klar mit 4:1 (0:0) gegen Holstein Kiel durch. Dabei war Kiel bis zu dieser Partie ebenfalls noch unbesiegt.

Ganz ohne Sieg ist dagegen noch der Tabellen-16. SV Sandhausen. Auch im fünften Anlauf reichte es nicht zum Dreier, das Auswärtsspiel beim SV Darmstadt endete 1:1 (0:0). Zwar hatte Verteidiger Philipp Klingmann (47.) die Führung erzielt, aber ein Last-Minute-Treffer von Tobias Kempe machte die Hoffungen der Sandhäuser auf den ersten Saisonsieg noch zunichte.

Einen perfekten Einstand hatte bereits am Freitagabend Maik Walpurgis auf der Trainerbank von Dynamo Dresden gefeiert: Der 44 Jahre alte Coach durfte gleich in seinem ersten Spiel für Dynamo über den ersten Sieg jubeln. Denn dank der Tore von Aias Aosman (22.) und Dario Dumic (52.) gewannen die Sachsen bei Jahn Regensburg mit 2:0 (1:0).

Das sieglose Schlusslicht MSV Duisburg bejubelte beim 2:2 (0:1) bei Union Berlin die ersten beiden Saisontore durch Oliveira Souza und Richard Sukuta Pasu und holte auch den ersten Punkt. Den Sieg gab der MSV aber erst in der Nachspielzeit aus der Hand, als Florian Hübner traf. Für MSV-Trainer Ilia Gruew überwog dennoch das Positive. «Es war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung», sagte der Bulgare.

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