15. Juni 2012

England und Frankreich auf Kurs EM-Viertelfinale

Danzig (dpa) - Nach einem Novum bei der Fußball-EM 2012 nehmen Frankreich und England Kurs auf das Viertelfinale. Geheimfavorit Frankreich bezwang am Freitagabend in der historischen Gewitterpartie von Donezk Turnier-Gastgeber Ukraine mit 2:0 (0:0).

Sieger
England hat gegen Schweden einen 1:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg gedreht. Foto: Thomas Eisenhuth
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Führung
Jeremy Menez dreht nach seinem Führungstreffer eine Ehrenrunde. Foto: Yuri Kochetkov
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Zurückgekommen
Plötzlich hatten die Schweden um Olof Mellberg (M) wieder Chancen aufs Viertelfinale. Foto: Sergey Dolzhenko
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Siegtreffer
Danny Welbeck (M) machte mit einem genialen Treffer den englischen Sieg perfekt. Foto: Fehim Demir
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Klitschnass
Franck Ribéry (l) versucht Andrej Jarmolenko auf klitschnassem Rasen den Ball abzunehmen. Foto: Rungroj Yongrit
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Wegen eines schweren Sturms wurde das Spiel nach 4:14 Minuten vom niederländischen Schiedsrichter Björn Kuipers für 57 Minuten untebrochen. Jérémy Ménez (53. Minute) und Yohan Cabaye (56.) sorgten für den ersten Sieg Frankreichs bei einem großen Turnier seit sechs Jahren. Im zweiten Spiel des Abends mühte sich England in Kiew zu einem 3:2 (1:0) über Schweden, das damit als zweites Team nach Irland ausgeschieden ist. Wegen der wetterbedingten Verzögerung in Donezk hatte das zweite Spiel mit einer Viertelstunde Verspätung begonnen.

Frankreich und England benötigen am letzten Vorrunden-Spieltag der Gruppe D jeweils nur ein Remis zum Einzug in Viertelfinale. Die «équipe tricolore» trifft dabei auf die bisher punktlosen Schweden, England bekommt es in Donezk mit der Ukraine zu tun. Die Ukrainer müssen unbedingt gewinnen, um das Vorrunden-Aus zu verhindern.

Für viel Wirbel sorgte am Freitag der Balljungen-Spaß von Löw vor dem Spiel gegen die Niederlande. Die UEFA-Regie hatte die Szene in die Live-Übertragung der Partie geschnitten und damit den Eindruck erweckt, sie hätte sich gerade zugetragen. Löw hatte einem Balljungen im Stadion den Ball aus der Hand gestupst. Das übertragende ZDF wies den Vorwurf der Bilder-Manipulation zurück, ZDF-Chefredakteur Peter Frey monierte den Vorgang bei der Europäischen Fußball-Union.

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