02. März 2013

Hamilton fährt Tagesbestzeit - Sutil auf Platz drei

Barcelona (dpa) - Zwei Wochen vor dem Saisonauftakt der Formel 1 ist Adrian Sutil bei den Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya auf Platz drei gerast. Der Force-India-Pilot aus Gräfelfing hatte am Ende einen Rückstand von etwas mehr als einer Sekunde auf den Briten Lewis Hamilton.

Dritter
Adrian Sutil fuhr ordentliche Testzeiten. Foto: Alberto Estevez
dpa

Der Mercedes-Neuzugang benötigte am Samstag für seine schnellste Runde auf dem 4,655 Kilometer langen Kurs bei Barcelona 1:20,558 Minuten. Auf Rang zwei fuhr Ferrari-Pilot Felipe Massa.

Weltmeister Sebastian Vettel kehrt in seinem neuen Red Bull am Sonntag auf die Rennstrecke zurück. Sein australischer Teamkollege Mark Webber durfte dafür am Samstag ausfahren. Es ist die letzte Chance der Teams zum Feintuning vor dem Saisonauftakt in zwei Wochen in Australien.

Sutil legte kurz vor der Mittagspause auf weichen Reifen noch die zweitschnellste Zeit hin. Dann kassierte ihn aber Massa, der 1:21,266 Minuten brauchte. Der Ferrari-Pilot erlebte gut eine Viertelstunde vor Ende eine Schrecksekunde, als er wegen Problemen am Vorderrad einen unfreiwilligen Stopp hinlegen musste.

Sutil zeigte sich zufrieden: «Heute herrschte weniger Wind, das hat uns die Sache erleichtert. Und die höheren Temperaturen haben für ideale Testbedingungen gesorgt, um die Reifen zu verstehen.»

An Hamilton reichte niemand heran. Der Brite drehte bis zur Streckenschließung 117 Runden und brauchte für seinen schnellsten Umlauf beachtliche 1:20,558 Minuten. Zum Vergleich: 2012 hatte Lotus-Pilot Kimi Räikkönen für seine beste Testrunde in Barcelona 1:22,030 Minuten benötigt.

Auf das Gaspedal drücken durfte der Finne am Samstag hingegen nicht. Eine Magenverstimmung bremste den Champion von 2007 aus. «Es sieht so aus, dass Kimi ein bisschen Eis gegessen hat, das es nicht so gut mit ihm meinte», twitterte sein Rennstall.

Statt des Finnen durfte Ersatzpilot David Valsecchi erstmals im Cockpit ran. Ob Räikkönen an diesem Sonntag beim Testfinale wieder fit ist, war zunächst offen. Sollte es nicht klappen, stünde Teamkollege Romain Grosjean bereit. Nachdem der Franzose am Freitag die Tagesbestzeit erzielt hatte, war er zu einem PR-Termin nach Paris geflogen. Am Samstag wurde er dann an die Grand-Prix-Strecke zurückbeordert - und saß gleich wieder im Rennwagen.

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