28. Juni 2012

Hürden: Fleischhauer im Finale - Norm verpasst

Helsinki (dpa) - Der deutsche Meister Georg Fleischhauer hat bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Helsinki das Finale über 400 Meter Hürden erreicht.

Hürde
Georg Fleischhauer hat das Finale über 400 Meter Hürden erreicht, die Olympia-Norm aber noch nicht. Foto: Bernd Thissen
dpa

In 49,52 Sekunden wurde der Dresdner am Donnerstag mit persönlicher Saisonbestzeit Zweiter seines Laufes, verpasste aber die Norm für die Olympischen Spiele in London um 22 Hundertstelsekunden. Tobias Giehl von der LG Würm Athletik schaffte den Einzug in den Endlauf am folgenden Tag mit 49,95 Sekunden nicht.

Derweil steht die dreifache Vize-Weltmeisterin Nadine Kleinert im Kugelstoß-Finale. Der 36-Jährigen aus Magdeburg genügte ein Versuch für 18,65 Meter. Damit überbot sie die geforderte Weite von 17,40 Meter deutlich. Weiter kam keine der 18 Konkurrentinnen. Auch Christina Schwanitz (LV 90 Erzgebirge/17,92) und Kleinerts Vereinskollegin Josephine Terlecki (18,22) sind bei der Medaillenvergabe an diesem Freitag dabei.

Auch alle drei deutschen Hindernisläuferinnen haben das Finale erreicht. Die deutsche Rekordhalterin Antje Möldner-Schmidt (Cottbus), die WM-Neunte Gesa Felicitas Krause (Frankfurt/Main) und Sanaa Koubaa (Hilden) überstanden in Helsinki die Halbfinals. Möldner-Schmidt (LC Cottbus) übernahm in ihrem Durchgang die Führung: «Das war für mein Gefühl besser, weil ich am Anfang rumgetrippelt bin.» Ins Ziel kam sie nach 9:33,47 Minuten hinter der Türkin Gülcan Mingir (9:32,39) und vor Krause (9:35,86). Koubaa qualifizierte sich in der persönlichen Bestzeit von 9;43,08 - trotz eines Sturzes am letzten Hindernis.

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