08. September 2012

Olympiasieger Murray im US-Open-Finale

New York (dpa) - Tennis-Olympiasieger Andy Murray steht als erster Spieler im Endspiel der US Open. Der 25 Jahre alte Brite setzte sich in New York gegen Federer-Bezwinger Tomas Berdych mit 5:7, 6:2, 6:1, 7:6 (9:7) durch.

Kurz davor
Murray ist nur noch einen Sieg von seinem ersten Grand-Slam-Titel entfernt. Foto: Larry W. Smith
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Finalist
Andy Murray hat sich ins Finale der US Open gespielt. Foto: Larry W. Smith
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Geschlagen
Tomas Berdych musste sich am Ende doch geschlagen geben. Foto: John G. Mabanglo
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Gratulant
Berdych (r) gratuliert dem Briten zum Finaleinzug. Foto: Larry W. Smith
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Unzufrieden
Dabei war der Olympiasieger zwischenzeitlich mit sich alles andere als zufrieden. Foto: Larry W. Smith
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In seinem fünften Grand-Slam-Finale trifft Murray am Sonntag auf Titelverteidiger Novak Djokovic aus Serbien oder den spanischen Weltranglisten-Fünften David Ferrer. Bislang hat der Schotte noch bei keinem der vier wichtigsten Turniere einen Sieg gefeiert. Bei den US Open 2008, den Australian Open 2010 und 2011 und in diesem Jahr in Wimbledon verlor Murray im Finale.

Wegen der schlechten Wettervorhersage für den Abend hatten die Turnierveranstalter entschieden, das für die Night Session angesetzte Damen-Finale zwischen der Amerikanerin Serena Williams und Victoria Asarenka aus Weißrussland auf Sonntag zu verschieben.

Auch das Halbfinale zwischen Berdych, der in der Runde zuvor den Weltranglisten-Ersten Roger Federer aus dem Turnier geworfen hatte, und Murray fing wegen heftiger Regenfälle mit anderthalb Stunden Verspätung an. Beide Kontrahenten hatten anschließend im Arthur Ashe Stadium mit teilweise widrigen Bedingungen zu kämpfen.

Der Wind blies so stark, dass Murray und Berdych immer wieder ihre Aufschlagversuche unterbrechen mussten oder abdrehende Bälle nicht richtig trafen. Anfang des zweiten Satzes musste der Schiedsrichter sogar während eines Ballwechsels das Match unterbrechen, weil eine Plastiktüte über den Center Court wehte. Insgesamt kam Murray mit dem Wetter besser zurecht als der Tscheche und verwandelte nach 3:58 Stunden seinen zweiten Matchball.

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