11. April 2012

Petkovic-Comeback im Fed Cup gegen Australien

Stuttgart (dpa) - Die deutschen Tennis-Damen können am 21. und 22. April im Kampf um den Verbleib in der Fed-Cup-Weltgruppe auf Andrea Petkovic bauen. Teamchefin Barbara Rittner gab die Nominierung der Darmstädterin für das Relegationsspiel gegen Australien in Stuttgart bekannt.

Nominiert
Andrea Petkovic ist im Fed-Cup-Team. Foto: Marijan Murat
dpa

Petkovic hatte zuletzt wegen einer langwierigen Rückenverletzung mehr als drei Monate pausieren müssen. «Ich bin selber überrascht, wie weit Andrea ist», sagte Rittner. «Ich hatte nicht mir ihr gerechnet. Aber sie ist topfit.»

Nach mehr als drei Monaten Verletzungspause kehrt Petkovic auf den Tennisplatz zurück. Seit zwei Wochen ist die Weltranglisten-Elfte wieder voll im Training. «Sie brennt darauf», sagte Rittner, die zudem Angelique Kerber, Julia Görges und als Doppelspezialistin Anna-Lena Grönefeld nominierte. Sollte Petkovic, die sich derzeit in Offenbach auf ihr Comeback vorbereitet, doch wieder der Rücken Probleme bereiten, steht an den Spieltagen Mona Barthel als Ersatz parat. «Wenn sie nur einmal sagt, sie merkt etwas, nehme ich sie raus», kündigte Rittner an.

Lisicki hatte ihre Teilnahme am Dienstagabend abgesagt. Grund ist die Knöchelblessur, die sich die Berlinerin am Karfreitag beim Viertelfinale des WTA-Turniers von Charleston gegen Serena Williams zugezogen hatte. Lisicki war im ersten Satz umgeknickt und musste wenig später aufgeben.

Australiens Team wird in der Porsche-Arena von US-Open-Siegerin Samantha Stosur angeführt. «Sie ist eine absolute Weltklassespielerin. Sie hat zwar Höhen und Tiefen, aber zuletzt war sie leider wieder besser», sagte Rittner. «Aber ich glaube, dass wir das ausgeglichenere Team haben. Es ist alles offen.» Australien verzichtet dagegen auf die ehemalige Wimbledon-Halbfinalistin Jelena Dokic. Naben Stosur treten Jarmila Gajdosova, Casey Dellacqua und Olivia Rogowska gegen Deutschland an.

«Wir wollen auf keinen Fall absteigen. Wir werden uns mit Händen und Füßen und dem Publikum im Rücken wehren», kündigte Rittner an.

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