07. September 2012

Popow und Basketballerinnen runden Gold-Tag ab

London (dpa) - Nach dem Eklat um den Vorwurf des «technischen Dopings» hat Sprinter Heinrich Popow bei den Paralympics mit Gold für Furore gesorgt. Der oberschenkelamputierte Athlet setzte sich im Finale über 100 Meter vor Scott Reardon aus Australien und Wojtek Czyz aus Kaiserslautern durch.

Goldsprint
Heinrich Popow wird seiner Favoritenrolle über 100 Meter gerecht. Foto: Kerim Okten
dpa

Nach dem Vorlauf hatte Czyz seinem Rivalen Popow öffentlich vorgeworfen, mit einem künstlichen Kniegelenk anzutreten, das anderen Sportlern trotz Anfrage vom Ausrüster verwehrt werde. Popow und der Prothesenhersteller Ottobock bestritten die Vorwürfe.

Das 18. deutsche Gold in London sicherten am Abend die Basketball-Frauen. Erstmals seit 28 Jahren gelang dem Rollstuhl-Team der Coup. Die Mannschaft von Trainer Holger Glinicki setzte sich gegen Australien mit 58:44 durch.

Zuvor hatten Andrea Eskau mit dem Handbike im Straßenrennen und Schwimmerin Daniela Schulte über 400 Meter Freistil triumphiert. Hinzu kamen die Silbermedaillen durch die Tischtennis-Auswahl und Radsportler Vico Merklein. In Eskaus Rennen ging Bronze an die Teamkollegen Dorothee Vieth.

Seinen zweiten Sieg feierte außerdem Alessandro Zanardi, der sich wie Eskau nach dem Zeitfahren auch im Straßenrennen durchsetzte.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
Fußball-Tabellen
Sporttabellen Fußball
Handball-Tabellen
Sporttabellen Handball
Anzeige