Vonn leidet
09. Dezember 2017

Rebensburg Sechste bei Super-G in St. Moritz

Viktoria Rebensburg gelingt auf der WM-Strecke in St. Moritz ein ordentlicher Super-G. Die beste deutsche Skirennfahrerin hat wie alle Fahrerinnen vor allem mit den wechselhaften Bedingungen zu kämpfen - und ist für das Rennen am Sonntag optimistisch.

St. Moritz (dpa) - Viktoria Rebensburg hat beim ersten Super-G in St. Moritz bei schwierigen und wechselhaften Bedingungen den sechsten Platz belegt.

Deutschlands beste Skirennfahrerin war in der Schweiz auf der verkürzten WM-Strecke 0,59 Sekunden langsamer als Überraschungssiegerin Jasmine Flury. Die Schweizerin gewann das wegen starker Windböen mehrfach unterbrochene Rennen vor ihrer Teamkollegin Michelle Gisin und Tina Weirather aus Liechtenstein.

«Im Endeffekt war die Fahrt ganz gut. Im Mittelteil war etwas Luft nach oben, sagen wir es mal so. Aber der Rest war gut. Für die Sichtverhältnisse war es eine ganz gute Fahrt», sagte Rebensburg der Deutschen Presse-Agentur. Michaela Wenig als 32. und Kira Weidle auf Rang 40 verpassten im ersten der beiden Super-G in St. Moritz die Punkteränge. Alle deutschen Starterinnen waren nach dem Tod von Nachwuchsfahrer Max Burkhart mit Trauerflor unterwegs.

WM-Silbermedaillengewinnerin Weirather war trotz ihres dritten Platzes nicht glücklich über das Rennen und kritisierte den Ski-Weltverband. «Die FIS hat verschiedene Prioritäten, und die Fairness steht nicht an erster Stelle», sagte sie. «Es ist klar, dass das nicht regulär ist. Es gibt Leute, die einfach Pech hatten. Die Sicherheit war aber total gegeben.»

Rebensburg hatte mit Startnummer eins viel schlechtere Sicht als andere Fahrerinnen, war aber dafür mit vergleichsweise wenig Wind unterwegs. «Das ist unser Sport. Das kann passieren, ist natürlich ärgerlich. Aber das kommt auch wieder zurück», sagte sie. Für den zweiten Super-G am Sonntag sei sie optimistisch und habe sich vorgenommen, die Fehler im mittleren Streckenabschnitt zu verbessern.

Dass US-Skistar Lindsey Vonn dann erneut am Start stehen kann, scheint nach ihrem Auftritt am Samstag unrealistisch. Die erfolgreichste Skirennfahrerin der Weltcup-Geschichte kam mit 1,56 Sekunden Rückstand auf die Spitze ins Ziel und hatte danach offensichtlich große Schmerzen. Sie war lange in ärztlicher Behandlung, der US-Verband berichtete zunächst von starken Rückenschmerzen. Vonn beendete das Rennen auf Rang 24.

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