18. April 2014

Veh kritisiert Einstellung: «Rufer in der Wüste»

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh hat die Einstellung seiner Mannschaft nach der 2:3-Niederlage gegen Hannover 96 mit deutlichen Worten kritisiert.

Flehend
Frankfurts Trainer Armin Veh scheint auf himmlischen Beistand zu hoffen. Foto: Frank Rumpenhorst
dpa

«Ich bin hier der einzige Rufer in der Wüste», sagte er nach dem verlorenen Heimspiel. Seine Mannschaft sei diese Partie angegangen «wie ein Freundschaftsspiel. Wir haben so gespielt, als wenn wir schon durch wären. Das darf uns aber nicht einmal passieren, wenn wir schon durch sind. Die ganze Stimmung hier ist so, als ob alles schon gelaufen wäre. Aber das ist es noch nicht. Das passt mir nicht.»

Die Eintracht hat weiterhin 35 Punkte und damit zumindest vor den Samstag- und Sonntag-Spielen in der Fußball-Bundesliga noch immer acht Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. «Ich habe schon viele Dinge erlebt, die im Fußball immer wieder passieren können. Es gab schon häufiger Mannschaften, die sich zu sicher gefühlt haben», meinte Veh. «Hannover hat jetzt zwei Spiele nacheinander gewonnen. Warum sollen das Stuttgart oder Hamburg nicht auch schaffen?»

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