08. März 2014

Zittersieg gegen Portland: Dallas beendet Negativserie

Dallas (dpa) - Fast wäre es für die Dallas Mavericks erneut schiefgegangen. Wie schon so häufig in dieser Saison hätten die Texaner gegen die Portland Trail Blazers beinahe erneut einen Riesenvorsprung noch aus der Hand gegeben.

Top-Werfer
Dirk Nowitzki führte die Mavericks mit 22 Punkten zum Sieg. Foto: Larry W. Smith
dpa

Doch angetrieben von Superstar Dirk Nowitzki bekam der NBA-Champion von 2011 beim 103:98 doch noch die Kurve und feierte einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze in der Western Conference der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Nowitzki war mit 22 Punkten wieder einmal bester Werfer seines Teams. Bei den Trail Blazers ragte LaMarcus Aldridge mit 30 Zählern heraus. In der Tabelle des Westens rangiert Dallas weiter auf dem achten Platz, der gerade noch zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt.

Allerdings bleibt das Rennen eng, weil auch die Memphis Grizzlies (85:77 gegen Chicago) und die Golden State Warriors beim 111:97 gegen die Atlanta Hawks zu Erfolgen kamen. Bei den Hawks stand Nationalspieler Dennis Schröder etwas mehr als 19 Minuten auf dem Parkett und kam auf sieben Punkte, vier Assists und drei Rebounds. Die vierte Niederlage seines Teams in Serie konnte der junge Point Guard aber auch nicht verhindern. Atlanta muss als Achter im Osten ebenfalls weiter um den Einzug in die K.o.-Runde bangen.

«Sie sind viel schneller wieder herangekommen, als wir das wollten. Aber wir haben weitergekämpft und gewonnen», bilanzierte Nowitzki nach dem ersten Erfolg nach zuvor drei Niederlagen erleichtert. Zu Beginn des zweiten Viertels hatten die Mavs bereits mit 44:14 geführt. Doch dann lief bei den Gastgebern plötzlich nichts mehr zusammen. 4:26 Minuten vor dem Ende lag Portland mit 98:92 vorne.

Erstmals seit dem 6. Dezember 2002, als die Mavs gegen die Los Angeles Lakers einen 30-Punkte-Vorsprung noch aus der Hand gegeben hatten, schienen Nowitzki und Co. wieder eine solch komfortable Führung zu verspielen. Aber aus dem Nichts legte das Team von Trainer Rick Carlisle einen 11:0-Lauf auf das Parkett und dreht die Partie doch noch zu seinen Gunsten. «Ich habe nicht an 2002 gedacht», meinte Nowitzki. Schließlich gab es auf dem Feld auch genug zu tun.

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