Ludwigsburg | 07. Februar 2017

Ludwigsburg kratzt erneut am zweiten Platz

Standardfortmation des 1. TCL wird mit zwei Paaren Unterzahl Dritter in Göttingen – Scharmützel mit den Gastgebern

Auch mit sechs Paaren schön anzusehen: Die Ludwigsburger Krone des 1. TC Ludwigsburg. Foto: Armin Schumacher/dpa
Auch mit sechs Paaren schön anzusehen: Die Ludwigsburger Krone des 1. TC Ludwigsburg. Foto: Armin Schumacher/dpa

Die Standardformation des 1. Tanzclub Ludwigsburg hat beim dritten Bundesliga-Wettkampf den dritten Platz belegt. Mit einer tänzerisch außergewöhnlich hochklassigen Leistung zog das Ludwigsburger Team auch mit sechs statt der üblichen acht Paare das Publikum in seinen Bann. Mit stehenden Ovationen bejubelt wurde die erstmals mit diesen sechs Paaren wieder getanzte Ludwigsburger Krone, ein Markenzeichen der TCL-Standardformation. „The crown is Beck“, formulierte es Präsidentin Gaby Wulff in Anspielung auf Trainer Norman Beck, der zusammen mit seiner Frau Dagmar zeigte, dass aus einer schwierigen Startphase ein Erfolg werden kann. Viel Lob für die Mannschaft gab es von den Trainern für die hohe tänzerische Qualität und die Souveränität, mit der sie dieses Turnier bestritt. Auch Norman Beck selbst stellt klar: „Von der tänzerischen Qualität sind wir die beste Mannschaft.“ Zum zweiten Mal in dieser Saison wurden die Ludwigsburger Tänzerinnen und Tänzer im Finale mit einer Zwei bewertet und mit ihr freuten sich auch die mitgereisten ehemaligen Weltmeister der Gründerformation. „Mit einer komplett besetzten Mannschaft wäre kein Zweifel an einem Sieg gewesen“, ist sich Wulff sicher.

Die Standardformation des Braunschweiger TSC schaffte es auch in diesem dritten Turnier auf Platz eins, gefolgt vom TSC Schwarz-Gold Göttingen, der trotz Heimvorteil nicht an den Braunschweigern vorbeiziehen konnte. Trainer Norman Beck arbeitet bereits fieberhaft daran, in der nächsten Saison wieder mit acht Paaren an den Start zu gehen: „Ich gehe davon aus, dass wir das schaffen.“ Die große Herausforderung sich mit nur sechs Paaren zu behaupten, sieht der Tanzsportlehrer nicht genug gewürdigt. „Wir werden von Göttingen gepiesackt. Da werden Sachen teilweise falsch dargestellt, oder ohne Hintergründe.“ Dabei stellte das Ludwigsburger Team dem Konkurrenten den Startplatz für die WM zur Verfügung. Für Beck eine Motivation: „Das verspreche ich. Auf der deutschen Meisterschaft 2017 werden wir auf diese Boshaftigkeiten die richtige Antwort geben.“

Zwei Turniere stehen noch aus: Am 18. Februar in Nürnberg und am 4. März in Braunschweig. (red/jai)

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