Tanzen
Ludwigsburg | 14. November 2017

TCL-Lateiner im Süden spitze

Bei den deutschen Formationsmeisterschaften beweisen Ludwigsburger Tänzer ihre Ausnahmestellung – Starke Teamleistung

Die Latein-Formation des 1. TC Ludwigsburg behauptet sich in Bremen gegen eine starke Konkurrenz. Foto: Bob van Ooik/v.studios.photo
Die Latein-Formation des 1. TC Ludwigsburg behauptet sich in Bremen gegen eine starke Konkurrenz. Foto: Bob van Ooik/v.studios.photo

Die Standardformation des 1. Tanz-Clubs Ludwigsburg kehrte von den deutschen Titelkämpfen in Bremen mit dem Meistertitel zurück. Für die TCL-Lateiner war der fünfte Platz das beste Resultat seit langem. Entsprechend euphorisch fielen die Reaktionen am Tag danach aus:

Alexander Schwaderer (Team-Manager Latein): Bei der Stellprobe hat man die Nervosität der Mannschaft gemerkt. In der Vorrunde hatten wir Probleme mit den schwierigen Elementen. Das Team war vorsichtig und wollte keine Fehler machen. Die Zwischenrunde war emotionaler als der erste Durchgang. Wir wollten die Nummer 1 im Süden vor Backnang werden, das ist uns gelungen. Unser Gesamtkonzept ist mit Platz 5 aufgegangen, wir waren nicht weit weg vom Finale.“

Gaby Wulff (Präsidentin des 1. TCL) : „Wir sind der einzige Verein in Deutschland, der sowohl im Standard als auch im Latein bei der deutschen Meisterschaft vertreten ist. Wir haben einen Supertag gehabt, für uns ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Bei der Standardformation war es wichtig, dass wir wieder in den internationalen Pool, also zur WM kommen. Ich habe aber nicht gedacht, dass wir gleich wieder deutscher Meister werden. Es ist der Wahnsinn. Sie haben eine tolle Teamleistung gebracht. Auch die Lateiner haben mit Platz 5 bewiesen, dass sie sich mit dem neuen Trainerteam tänzerisch weiterentwickelt haben.

Dagmar Beck (Trainerin Standardformation): Es war ein bisschen emotional. Zum Schluss des Finales habe ich an 2016 gedacht und gespürt, dass wir jetzt das nachholen, was uns vor einem Jahr verwehrt blieb.

Dominik Kirchniawy (Kapitän Standard): Man hat Wünsche und Träume. Insgeheim haben wir gehofft, dass es doch klappen könnte. In Braunschweig Weltmeister zu werden, das würde doppelt Spaß machen.“ (ewa)

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