17. April 2012

3 Fragen an: Martin Romig

Er ist der Macher und Managger des Pro-A-Ligisten Crailsheim Merlins. Gegen die Lizenzverweigerung der BBL hat der Aufstiegskandidat Widerspruch eingelegt. Das Wildcard-Bewerbungsverfahren lehnt er aber strikt ab.

Martin Romig
Martin Romig.

1. Welche Erwartungen setzten Sie in Ihren Einspruch?
Die Crailsheim Merlins bewegen sich in Regionen, die wir alle so bislang nicht gekannt haben. Jetzt haben wir unsere Partner über die Lizenzvergabe informiert und sie gebeten, etwas nachzulegen. Die ersten Rückmeldungen sind überaus positiv. Wir erhoffen uns natürlich, dass wir die Lizenz bekommen. Nach dem Gespräch mit dem Gutachterausschuss wissen wir, woran es hapert. Die Entscheidung der Liga ist nachvollziehbar, wir orientieren uns künftig an den Spielregeln für die 1. Liga und akzeptieren diese selbstverständlich.

2. Was geschieht, wenn Sie sich mit einem Sieg gegen den MBC sportlich qualifizieren?
Unser Ziel war der Nichtabstieg. Wir haben unseren Kader in der Tiefe verstärkt und insgesamt viele Puzzleteile zusammengesetzt. Mit Platz vier haben wir unser Ziel mehr als untermauert und unsere kontinuierliche Arbeit bestätigt. Heute sind wir die Punks der Szene, das St. Pauli der 2. Liga.

3. Würden Sie sich am Wildcard-Verfahren beteiligen?
Wir werden uns definitiv nicht am Wildcard-Verfahren beteiligen. Für uns geht es darum, sportlich den Aufstieg zu schaffen, daran werden wir weiter arbeiten. In der Pro A wollen wir uns weiter verbessern und den Abstand zur Bundesliga verkleinern. Bei uns eilt der sportliche Erfolg den anderen Dingen etwas voraus, deswegen müssen wir Sponsoren weiter sensibilisieren. Aus meiner Sicht wären zwei echte Absteiger ohnehin nicht schlecht, eine Reduzierung auf 16 Vereine würde den Wettbewerb noch weiter anheizen.

Andreas Steimann
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