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Basketball

Avellino spielt mit den Riesen Katz und Maus

Den Ludwigsburger Basketballer droht das Scheitern in der Champions League. Die xx:xx-Niederlage bei Sidigas Avellino bedeutete gestern Abend die siebte Schlappe im neunten Spiel. Phasenweise spielten die Italiener mit den Schwaben Katz und Maus.

Ludwigsburg. Aufgemuntert nach dem Derbyerfolg gegen Crailsheim waren die MHP-Riesen trotz der Knieverletzung von Karim Jallow mit frischem Selbstbewusstsein nach Süditalien gereist. Mit Sidigas, das den Riesen im Hinspiel in der MHP-Arena mit 96:77 den Schneid abgekauft, hatte das Team von Trainer John Patrick noch eine Rechnung offen. „Damals hatten wir eine vollkommen andere Mannschaft“, hatte Patrick vor dem Rückspiel auf die neue Qualität seiner Spieler und die Homogenität seines Teams gesetzt.

Dann aber schlug das wiedererwachte Selbstvertrauen um in Unordnung und Abschlussschwäche. In der Defensive gut aufgestellt, hatte Ludwigsburg in der Offensive Ladehemmung. Nach gelungenem Start der Riesen mit sieben Punkten von Jordan Crawford (7:5), übernahmen wie schon im Hinspiel Keifer Sykes und Norris Cole das Kommando. Ein 10:1-Lauf ließ Avellino bis auf 17:8 davonziehen.

Mit Lukas Herzog und Quirin Emanga Noupoue hatte Patrick zwei Youngster im Kader, anders als gegen Crailsheim war auch Aaron Best wieder mit von der Partie, David McCray nach sechswöchiger Verletzungspause und Konstantin Klein ebenfalls erstmals wieder dabei.

Eine schwache Wurfquote von nur 19 Prozent war gegen den Tabellenzweiten der Gruppe A zu wenig. Avellino zog bereits im zweiten Viertel bis auf 20 Punkte (37:17) davon. Beim Stand von 43:28 ging es in die Pause.

Die internen Querelen waren den Italienern nach zuletzt zwei Niederlagen in der Champions League nicht anzumerken.

Ludwigsburg: Crawford, Emanga, Klassen, Martin, von Fintel, Best, Chapman, Jones, Waleskowsk

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