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Basketball-Bundesliga

James Woodard führt MHP-Riesen Ludwigsburg in der BBL zum Sieg über Brose Bamberg

Die MHP-Riesen Ludwigsburg haben bei Brose Bamberg einen wichtigen Arbeitssieg eingefahren. Am Montagabend bezwang der Basketball-Bundesligist den fränkischen Rivalen in einem spannenden Duell mit 88:81. Mann des Abends war James Woodard mit 28 Punkten.

Treffsicher: James Woodard. Fotio: Baumann
Treffsicher: James Woodard. Fotio: Baumann

Ludwigsburg. James Woodard war lange verletzt. Seit Anfang Dezember kann der Guard endlich für die MHP-Riesen Ludwigsburg auflaufen und zeigte dabei schon ansatzweise seine Klasse. Wie viel aber wirklich in dem 27-Jährigen steckt, war am Montagabend zu sehen. Beim 88:81-Erfolg des schwäbischen Basketball-Bundesligisten über Brose Bamberg steuerte der US-Amerikaner 28 Punkte bei und führte die Riesen so trotz wechselhafter Leistung zu Sieg. „Ich komme langsam in meinen Rhythmus“, sagte er nach der Partie bei Magenta Sport.

Chancen zu Beginn nicht genutzt

Die Ludwigsburger zeigten zum Start eine konsequente Defensivarbeit und zwangen die Bamberger so zu einigen Ballverlusten. Der so starke Woodard mit einem Dreier und einem Dreipunktespiel hintereinander brachte die Gäste mit 17:6 in Führung (5. Spielminute). Bamberg machte zwar Fehler, traf aber trotzdem gut. So schafften es die Ludwigsburger nicht, sich schon früh deutlich abzusetzen.

Beim Stand von 19:25 ging es in den zweiten Durchgang – mit einem furiosen Start der Riesen. Erst Jonah Radebaugh, dann Tremmell Darden trafen aus der Distanz zum 31:19, kurz darauf legte Hulls das 34:21 nach.

Doch Bamberg blieb gefährlich und ließ sich nicht hängen. Weil die Riesen weiter einfache Punkte liegen ließen und auch die Defensivleistung mit fortschreiender Spieldauer nachließ, kamen die Bamberger bis zur Habzeit bis auf 44:47 heran. Vor allem die Sekunden vor dem Seitenwechsel waren dabei turbulent, als jeweils zwei wilde Dreier auf beiden Seiten ihren Weg durch die Reuse fanden.

Zu Beginn der zweiten Hälfte mussten die Riesen den 47:47-Ausgleich hinnehmen und gerieten sogar erstmals in Rückstand. Erst ein 8:0-Lauf mit zwei Dreiern von Woodard und Hulls sowie einem Treffer Simons zum 58:51 verschaffte den Riesen wieder etwas Luft. Es blieb aber spannend. Ludwigsburg blieb vor allem aufgrund der starken Dreierquote im Spiel. Das stellte Hulls beim 65:57 in der 27. Minute erneut unter Beweis. Bis zum Schlussviertel kamen die Franken bis auf 63:67 heran.

Im Schlussdurchgang blieb es eine knappe Angelegeneit. Kein Team konnte sich absetzen. Zwei Minuten vor Ende sah es zunächst nicht gerade gut aus für die Schwaben. Erst musste Spielmacher Radebaugh das Feld nach seinem fünften Foul verlassen, dann machte Bamberg auch noch den 81:81 Ausgleich.

Aber angeführt vom überragenden Woodard ließ Ludwigsburg keine weiteren Punkte zu. Woodard selbst steuerte dabei vier weitere Punkte bei, Simon setzte mit einem verwandelten Freiwurf zum 88:81 den Schlusspunkt.

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