Logo

Basketball-Bundesliga

Jonah Radebaugh von den MHP-Riesen zu Lenovo Teneriffa? Trainer Txus Vidorreta dementiert!

Wechselt einer der besten Riesen-Spieler im Sommer den Verein? Beim Final Four der Champions League in Bilbao möchte Txus Vidorreta davon nichts wissen. Von einem Transfer des US-Amerikaners Jonah Radebaugh von den Riesen zu Lenovo Teneriffa habe er nicht gehört.

Jonah Radebaugh. Foto: Baumann
Jonah Radebaugh. Foto: Baumann

Bilbao. Lenovo Teneriffas Trainer Txus Vidorreta hat einen möglichen Wechsel von Jonah Radebaugh zum Basketball-Champions-League-Sieger dementiert. Bei der Pressekonferenz nach dem Sieg gegen Baxi Manresa am Sonntagabend hatte ein Journalist den spanischen Trainer auf eine Verpflichtung des bei Bundesligist MHP-Riesen Ludwigsburg unter Vertrag stehenden US-Amerikaners angesprochen. „Wer?“, fragte Vidorreta daraufhin den Pressesprecher der Champions League und fügte an: „Davon weiß ich nichts. Lassen Sie uns jetzt bitte über das Finale sprechen“, gab er sich sichtlich überrascht. Zuvor hatte unter anderem das Portal basketnews.com von einem bereits feststehenden Wechsel berichtet.

Radebaugh kam im Dezember 2020 zu den Riesen und erlebte dort einen rasanten Aufstieg. Anfangs noch mit einem Try-out-Vertrag ausgestattet, musste der mittlerweile 24-Jährige um seine Einsatzminuten kämpfen und entwickelte sich gerade in den Play-offs 2021 zu einem der besten Spieler der Riesen – in Defensive und Offensive. Sein Vertrag in Ludwigsburg endet nach dieser Spielzeit. „Er ist jung, eifrig, hat eine exzellente Arbeitseinstellung und möchte den Menschen zeigen, was er kann“, sagte Riesen-Trainer John Patrick vergangenes Jahr bei Radebaughs Vertragsverlängerung.

Rekordjagd gegen Hapoel Holon

Für Radebaugh und Co. endete am Sonntag die Champions-League-Saison mit dem dritten Platz. Der 88:68-Sieg der Riesen gegen Hapoel Holon war dabei in vielerlei Hinsicht ein denkwürdiges Ende: Gegen die Israelis zeigten die Ludwigsburger nicht nur großen Charakter nach der bitteren Halbfinalniederlage gegen Baxi Manresa am Freitag, sondern stellten am Sonntag gleich mehrere Bestmarken in der noch jungen Champions League auf. So waren Justin Simons 27Punkte nicht nur dessen persönlicher Karrierebestwert als Profi, sondern auch der höchste Punktewert, den bisher ein Spieler in einem Final-Four-Spiel der BCL auflegte. Ludwigsburg, das als erstes deutsches Team eine Medaille bei dem Wettbewerb holte, feierte zudem den höchsten Sieg in einem Champions-League-Medaillenspiel. Für Holon war es dagegen die höchste Niederlage in einem Champions-League-Spiel seit 2018. Damals hatten sie gegen den Teneriffa mit 52:84 eine noch herbere Klatsche kassiert.

Autor: