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Basketball-Bundesliga

Konstantin Konga führt die Riesen zum Erfolg

Die MHP-Riesen Ludwigsburg haben bei der bisher sieglosen BG Göttingen einen Pflichtsieg eingefahren. Aufgrund einiger Unkonzentriertheiten entschied der Basketball-Bundesligist die Partie erst im Schlussviertel mit 83:77 für sich.

Gut verteidigt: Konstantin Konga.Archivfoto: Baumann
Gut verteidigt: Konstantin Konga. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Ein Extralob erteilte Trainer John Patrick seinem Guard Konstantin Konga. „Als Konsti reingekommen ist, haben wir gute Verteidigung gespielt, wenn er auf der Bank war, hatten wir Probleme. Er war der absolute Schlüssel“, sagte der Basketball-Coach einen Tag nach dem 83:77-Erfolg seiner MHP-Riesen Ludwigsburg im Bundesliga-Duell bei der BG Göttingen. Zu Kongas konzentrierter Defensivarbeit kam ein starkes Schlussviertel, indem Thomas Wimbush mit 11 Punkten herausragte.

Lange Zeit hatten die Riesen mit den Göttingern Probleme. Unnötige Ballverluste, fehlende Konzentration beim Wurf und Defizite bei der Verteidigung von Dreipunktewürfen – perfekt war der Ludwigsburger Auftritt nicht. „In Phasen haben wir gut gespielt, aber auch teilweise nicht unseren besten Basketball gespielt“, stellte auch Patrick fest, der beim Erfolg in seiner ehemaligen Heimat Göttingen zum 400. Mal als Trainer an der BBL-Seitenlinie stand.

In dem kampfbetonten Spiel gingen die Schwaben nach zwei durchwachsenen Vierteln mit einer 41:36-Führuung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel ließ sich Ludwigsburg aber von Göttingen überrumpeln und gab die Führung wieder aus der Hand. Mit einem Punkt Rückstand ging es ins Schlussviertel, indem die Ludwigsburger dank ihrer individuellen Klasse, viel Einsatz und der nötigen Ruhe zu einem gegen Ende doch souveränen Sieg kamen.

Erste Bilanz fällt positiv aus

Im fünften Saisonspiel war es der vierte Sieg. „Natürlich ist es auf der einen Seite ärgerlich, dass wir in Oldenburg verloren haben. Auf der anderen Seite haben wir letzte Saison alle fünf dieser Spiele verloren. Wir sind auf einem guten Weg“, zog Patrick eine erste Bilanz und fügte hinzu. „Wir müssen trainieren und immer an den Details arbeiten, sonst werden wir enge Spiele verlieren.“

Statistik

Göttingen: Lockhart (10/2 Dreier), Anderson (5), Lasis (3/1), Kramer, Carter (9), Andric (6/2), Mönninghoff (3/1), Osetkowski (2), Allen (10/2), Hundt (25/4).

Ludwigsburg: Carrington (17/1), Weiler-Babb (10/1), Smith, Konga (6), Knight (19), Caisin, Hukporti, Wolfarth-Bottermann, Wimbush (14/3), Leissner (9), von Fintel, Brase (8/1),

Halbzeitergebnis: 36:41. – Viertelergebnisse: 19:23, 17:18, 24:18, 17:24. – Wurfquote: Göttingen 41 % (26 von 64); Ludwigsburg 43 % (28 von 65). – Dreierquote: Göttingen 32 % (12 von 38), Ludwigsburg 24 % (6 von 25). – Rebounds: Göttingen 35; Ludwigsburg 40. – Zuschauer: 2813.

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