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Basketball
Ludwigsburger Basketballer verpflichten US-Amerikaner Justin Johnson

Justin Johnson
Justin Johnson
Basketball-Bundesligist MHP Riesen Ludwigsburg hat den Amerikaner Justin Johnson verpflichtet. Der 26-Jährige wechselt zur kommenden Saison vom italienischen Club Reggio Emilia zu den Schwaben.

Ludwigsburg. „Er ist vielseitig einsetzbar und wird für uns sowohl unter den Körben als auch von außen eine neue Gefahr darstellen“, sagte Cheftrainer Josh King über den Forward. „Mit seiner physischen Spielweise verkörpert er genau den Spielertypen, den wir hier in Ludwigsburg brauchen.“

Schon während seiner High School-Zeit erwies sich Justin Johnson als dominanter, durchsetzungsstarker Spieler unter den Körben. In seinem letzten Schuljahr legte der im US-Staat Kentucky geborene und aufgewachsene Forward mit durchschnittlich 21.9 Punkten und sensationellen 17.6 Rebounds Fabelwerte auf. Nur fünf andere Spieler haben in der langen Geschichte des High School-Basketballs im Staat Kentucky mehr Rebounds eingesammelt als Johnson während seiner Schuljahre.

Seine basketballerische Ausbildung setzte der 2,00 Meter große Forward bei der Western Kentucky University fort. Vier Jahre lief Johnson für die „Hilltoppers“ auf und führte sein Team drei Jahre hintereinander bei den erzielten Punkten und Rebounds an. Zwischenzeitlich wechselte der kräftige Athlet die Sportart und probierte sich vor seinem Seniorjahr im American Football als Tight End. Schließlich entschied er sich aber gegen das lederne Ei und für eine Profikarriere im Basketball, die er 2018 beim italienischen Zweitligisten Cagliari Dinamo Academy startete. Nach nur einem Jahr im italienischen Unterhaus gelang Johnson der Sprung in die Serie A. Zunächst bei Pistoia Basket, in den letzten beiden Jahren bei Reggio Emilia zeigte er sich als wichtige Stütze für seine Teams.

In der letzten Spielzeit erzielte Johnson durchschnittlich 8.1 Punkte und 5,7 Rebounds und schied mit Reggio Emilia im Viertelfinale der italienischen Play-off-Runde gegen den späteren Meister Armani Mailand aus. Besser lief es für Johnson und Reggio Emilia im FIBA Europe Cup. Dort erreichten die Norditaliener das Finale des Wettbewerbs, mussten sich aber dem türkischen Team Bahcesehir geschlagen geben. (red)