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Basketball-Bundesliga

MHP-Riesen Ludwigsburg kämpfen auch Gießen 46ers nieder

Der nächste Arbeitssieg für die MHP-Riesen Ludwigsburg: Nach dem Erfolg am Montag in Bamberg hat der Basketball-Bundesligist die Gießen 46ers mit 96:87 besiegt.

Im Schlussviertel überragend: Justin Simon. Foto: Baumann
Im Schlussviertel überragend: Justin Simon. Foto: Baumann

Ludwigsburg. 500 Zuschauer durften in die MHP-Arena zum Bundesliga-Spiel zwischen den MHP-Riesen Ludwigsburg und den Gießen 46ers kommen. Belohnt wurden die Basketball-Fans mit einer spannenden Partie, einem 96:87-Erfolg der Riesen und einer kleinen Feiereinlage mit der Mannschaft. „Gießen hat mit mehr Energie angefangen, ab der 15. Minute haben wir besser unseren Rhythmus gefunden“, sagte Riesen-Coach John Patrick.

Nur zwei Tage nach dem kräftezehrenden 88:81-Erfolg gegen Brose Bamberg hatten die Riesen auch gestern gegen Gießen zu Beginn große Mühe. Keine drei Minuten waren gespielt, da nahm Patrick beim Stand von 2:8 die erste Auszeit. Anschließend brachte er James Woodard in die Partie, der das Riesenspiel etwas belebte und gleich mit seinem ersten Ballkontakt einen Dreier zum 5:8 versenkte.

Aber die Gastgeber hatten weiter Schwierigkeiten. Beim Stand von 21:29 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Riesen weiter versuchten aufzuschließen.

Dabei brachte auch manche Schiedsrichterentscheidung Unmut für die Ludwigsburger und ihre Fans. In der 18. Minute kassierte Jonah Radebaugh von Schiedsrichter Konstantin Simonow ein Technisches Foul, weil er sich zu energisch über einen vermeintlichen Regelverstoß bei seinem Dreierversuch beschwert hatte. Kurz zuvor war es Jordan Hulls ebenso ergangen, als er den Ball aus Simonows Sicht nach dessen Pfiff zu energisch abgab – zwei harte Entscheidungen.

Dennoch gelang es den Riesen, Schritt für Schritt zu verkürzen. Kurz vor der Halbzeitpause traf Radebaugh einen Distanzwurf zum 49:49, Justin Simon verwandelte einen von zwei Freiwürfen zur ersten Führung. Mit dem letzten Angriff des Durchgangs schloss Gießens T.J.Williams per Dreier zum 50:52-Halbzeitstand ab.

Im dritten Viertel blieb es eng. Die Riesen zeigten Schwächen und ließen zunächst viele Distanzwürfe der Gäste zu. Allein Kyan Andersen gelangen so drei Dreier. Auf der anderen Seite machten zwar auch die Ludwigsburger ihre Punkte, mussten vor dem Schlussdurchgang jedoch einen 70:71-Rückstand hinnehmen. Wie schon am Montag in Bamberg spitzte sich alles auf die Crunchtime zu. Hier brachte Lukas Herzog die Riesen vier Minuten vor Schluss per Dreier mit 88:83 in Führung.

Der im Schlussviertel mit 16Punkten überragende Simon ließ einen Korbleger folgen und dann traf auch noch Woodard einen weiteren Dreier zum 93:83 (38.Minute). Um danach noch einmal gefährlich zu werden, fehlte den Gästen die Energie. Ludwigsburg spielte die verbliebene Spielzeit souverän herunter.

Ludwigsburg: Hulls (11/3 Dreier), Jacob Patrick (3/1), Simon (24), Johannes Patrick, Bähre (2), Woodard (16/2), Radebaugh (15/3), Polas Bartolo (4), WoBo (12), Darden (6).

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