Logo

Champions League

MHP-Riesen Ludwigsburg spielen in der Champions League auf Teneriffa stark

Die MHP-Riesen Ludwigsburg bleiben in der Champions League eine Macht. Gestern Abend besiegte der Basketball-Bundesligist Lenovo Teneriffa mit 99:83 und zieht damit direkt in das Achtelfinale ein.

Alles im Griff: Riese Jonah Radebaugh (Mitte) behält den Überblick. Foto: BCL
Alles im Griff: Riese Jonah Radebaugh (Mitte) behält den Überblick. Foto: BCL

Ludwigsburg. Der Spielplan im Basketball ist ohnehin schon eng getaktet. Deshalb kommt es den MHP-Riesen Ludwigsburg gelegen, direkt ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen. Mit dem 99:83-Erfolg über Lenovo Teneriffa hat der Basketball-Bundesligist das gestern Abend vorzeitig geschafft. Damit können die Schwaben entspannt in das letzte Gruppenspiel am 21. Dezember gegen das ukrainische Team BC Prometey gehen. „Acht Spieler von Teneriffa waren letzte Woche bei ihren Nationalteams. Sie waren wahrscheinlich etwas müder, da hat unsere Intensität uns in der ersten Hälfte geholfen“, sagte Riesen-Trainer John Patrick. „Als Teneriffa etwas zurückkam, haben wir gut dagegen gehalten.“

Hohe Intensität zu Beginn

Die Partie startete gleich munter. Es ging mit hoher Intensität und mehreren Führungswechseln zur Sache. Nach einem Dreier durch Jordan Hulls und zwei Punkten von Justin Simon lagen die Riesen mit 8:6 in Führung (4. Minute). Wenig später war Teneriffa wieder vorne (10:8). Trainer John Patrick missfiel vor allem die Defensivarbeit seiner Mannschaft und nahm die erste Auszeit. „Wir haben darüber gesprochen“, ermahnte er sein Team zur Umsetzung seiner Vorgaben.

Mit ein wenig Verzögerung zeigte das Wirkung. Zum Ende des ersten Durchgangs legen die Riesen richtig los. Mit einem 12:0-Lauf zogen die Ludwigsburger auf 26:14 davon – vor allem dank der beiden Dreier von Hulls und Rawle Alkins.

Auch im zweiten Viertel blieben die Riesen am Drücker und zeigten vor allem von der Dreierlinie eine überragende Leistung. Jonathan Bähre erhöhte so auf 31:14 und ließ wenig später das 39:22 folgen. Kurz darauf war Tremmell Darden erfolgreich – erneut aus der Distanz (45:27). Da Jonah Radebaugh in der 19. Minute gleich zwei Dreier versenkte, war die Partie beim 53:31 zur Halbzeit fast schon entschieden.

Nach der Pause hielt Ludwigsburg die Spanier lange mit etwa 20 Punkten auf Distanz. Doch in der 26. Minute kam Teneriffa beim 53:67 bis auf 14 Punkte heran. Hulls per Dreier und Bähre mit zwei verwandelten Freiwürfen konterten (53:72). Dennoch wurden die Riesen nachlässiger. Beim Stand von 61:74 hatten die Schwaben vor dem Schlussviertel noch einen deutlichen Vorsprung, aber er schrumpfte.

Als die Gastgeber mit einem 4:0-Lauf in das letzte Viertel starteten, zog Riesen-Coach Patrick direkt die Auszeit (65:74). So wurde das Spiel doch noch einmal spannend. Aber Ludwigsburg ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen – auch, weil die Spanier zu undiszipliniert auftraten. Oft haderten die Gastgeber mit Schiedsrichter-Entscheidungen. Marcelinho Huertas sah dabei in der 18. Minute beim Stand von 80:91 sein zweites Technisches Foul und war damit für die Schlussphase disqualifiziert. So geriet Ludwigsburg nicht mehr in Gefahr. Mit zwei Freiwürfen machte Radebaugh den 99:86-Endstand für die Riesen.

Autor: