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Nervosität weicht der Spielfreude

Gegen Bamberg eine Macht unter dem Korb: Ludwigsburgs Jamel McLean. Foto: bm
Gegen Bamberg eine Macht unter dem Korb: Ludwigsburgs Jamel McLean. Foto: bm

Ludwigsburg. Die Anfangsnervosität scheint abgelegt. Nach dem 83:69-Heimsieg der MHP-Riesen Ludwigsburg zum Auftakt in die diesjährigen Play-offs der Basketball-Bundesliga gegen Brose Bamberg treffen die Riesen heute (20.30 Uhr/Magentasport) erneut in der MHP-Arena auf das Brose-Team.

Das Ziel der Ludwigsburger scheint dabei angesichts des straffen Zeitplans in der BBL klar zu sein: möglichst schnell die notwendigen drei Spiele gewinnen, um in der Best-of-five-Serie Körner für das mögliche Halbfinale und Finale zu sparen. „Hoffentlich können wir die Serie gewinnen – je schneller, desto besser, damit wir Regeneration haben“, sagte Ludwigsburgs Coach John Patrick nach dem Auftaktsieg am Mittwochabend. Zuvor war seinem Team nur in den Anfangsminuten eine leichte Unsicherheit anzumerken, ehe es zu gewohnter Stärke und Spielfreude fand.

Die Bamberger sind derweil bis zum heutigen Spiel im Schlosshotel Monrepos untergebracht. Ein Gesprächsthema wird dort wohl das Rebounding sein, wie Coach Johan Roijakkers am Mittwoch bemerkte: „Wir verteidigen gut, aber müssen die Verteidigung auch zu Ende bringen – mit einem Rebound.“ 20 Offensivrebounds ließ die Roijakkers-Truppe zu, sieben alleine von Ludwigsburgs Jamel McLean. Die Folge: Ludwigsburg bekam auch wegen der 15 Bamberger Ballverluste viel mehr Möglichkeiten, auf den Korb zu werfen. „Am Ende haben wir 58 Würfe genommen, Ludwigsburg 75. So wird es schwierig, sie zu schlagen.“

Zumal der Trend in den bisherigen Play-off-Spielen ohnehin zu Favoritensiegen geht: Nachdem Bayern am Mittwoch bereits 86:66 gegen Crailsheim gewonnen hatte, schlug gestern Abend Titelverteidiger Alba Berlin die Hamburg Towers ebenfalls deutlich (82:59).

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