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Basketball

Riesen krönen perfekte Woche

Auch die Frankfurt Skyliners können die MHP-Riesen Ludwigsburg nicht stoppen. Am Ende einer intensiven Woche holen die Riesen ihren dritten Sieg.

Eine umkämpfte Partie, die die Riesen an sich reißen. Ludwigsburgs Jordan Hulls (unten) gibt den Ball gegen Len Adam Schoormann nicht her.Foto: Harald Bremes/Jan Huebner
Eine umkämpfte Partie, die die Riesen an sich reißen. Ludwigsburgs Jordan Hulls (unten) gibt den Ball gegen Len Adam Schoormann nicht her. Foto: Harald Bremes/Jan Huebner

Frankfurt/Ludwigsburg. Die MHP-Riesen Ludwigsburg haben eine aus sportlicher Sicht perfekte Woche mit einem 94:80-Auswärtssieg bei den Fraport Skyliners Frankfurt beendet. Die Riesen feierten den dritten Sieg in der Basketball-Bundesliga innerhalb von sechs Tagen.

Zu Spielbeginn war – wie aus den vergangenen Wochen gewohnt – Jaleen Smith der Taktgeber im Ludwigsburger Spiel. Sechs der ersten sieben Riesen-Punkte steuerte der US-Amerikaner bei und war neben Tremmell Darden hauptverantwortlich für eine frühe 12:5-Führung. „Wir hatten uns vorgenommen, schnell ins Spiel zu starten“, sagte Darden nach der Partie bei Magentasport über den Matchplan. Erneut Smith kam zu leichten Punkten und schloss einen 12:0-Lauf der Riesen zum 16:5 ab. Auf Frankfurter Seite wehrte sich Ex-Riese Konstantin Konga gegen die Führung und beendete den Lauf der Gelb-Schwarzen mit einem Dreier.

Die Vorentscheidung der Partie fiel dagegen im zweiten Viertel. Völlig überfordert von der Ganzfeld-Verteidigung der Riesen gaben die Skyliners einen Ball nach dem anderen leichtsinnig aus den Händen. Die Folge waren einfache Punkte für die Riesen, die Routinier Darden mit 33:16 in Front brachte. So hatte auch ein kleiner Zwischenspurt der Mainstädter keinen nachhaltigen Erfolg. Einen erneuten Ballverlust nutzte Jordan Hulls prompt per Dreier zum 38:21. Eine Zwölf-Punkte-Führung nahm Ludwigsburg mit in die Halbzeit-Pause (48:36).

Danach brachte Quantez Robertson die Skyliners per Drei-Punkte-Wurf sogar auf 42:49 ran. Doch Ludwigsburg ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Elias Harris, mit 18 Punkten bester Scorer der Riesen, Smith und Darden per Dreier stellten schnell wieder den 14-Punkte-Abstand her. Mit einer 68:56-Führung ging Ludwigsburg ins Schlussviertel.

In diesem brachte Matt Mobley die Skyliners fünf Minuten vor Spielende erneut auf sechs Zähler heran. „Wir hatten große Probleme, ihn zu kontrollieren“, monierte Riesen-Trainer John Patrick nach der Partie. Doch erneut hatte Ludwigsburg die passende Antwort parat. Yorman Polas Bartolo per Dreier aus der Ecke und einem weiteren Distanzwurf auf Anspiel von Smith erstickte die Frankfurter Hoffnungen im Keim (88:76). „Ich freue mich für Yorman, der mit seinen zwei Dreiern wichtige Momente für uns geschaffen hat“, sagte Patrick. Bis Spielende wuchs die Führung sogar auf 14 Zähler an.

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