Logo

Basketball

Über Weihnachten im Wettkampfmodus

Wie die anderen Hallensportarten befinden sich auch die MHP-Riesen Ludwigsburg im weihnachtlichen Wettbewerbsmodus. Schon heute (20 Uhr) steht der Abschluss der Basketball-Champions-League-Gruppenphase gegen Prometey auf dem Plan.

350_0900_37884_Darden.jpg

Ludwigsburg. Nach der unglücklichen 78:79-Niederlage beim FC Bayern Baskeball in der Bundesliga bildet das letzte Spiel der Champions-League-Gruppenphase gegen das ukrainische Team aus Prometey den Auftakt zu vier weiteren Partien in der Bundesliga, die es allesamt in sich haben. Ludwigsburg steht nach dem Erfolg auf Teneriffa bereits als Gruppensieger fest.

Die Riesen müssen in der Champions League also nicht durch die aufreibende zweite Qualifikationsrunde und können sich auf das Achtelfinale, das ab Ende Januar bis März im Modus Hin- und Rückspiel ausgetragen wird, einstellen.

Das letzte Match zwischen Ludwigsburg und Promotey in der Ukraine endete mit einem klaren Sieg (86:64) zugunsten der MHP-Riesen. Prometey, das zum Auftakt knapp gegen Teneriffa verloren hatte (70:73) fing sich danach und gewann in Sassari mit 87:79. Die Partie gegen den Zweiten der GruppeA auf Teneriffa ging knapp mit 78:80 verloren, ehe der Mannschaft um den ehemaligen Ludwigsburger DJ Kennedy im fünften Spiel gegen Sassari ein souveräner 89:56-Erfolg gelang.

Aufs Ausruhen wird Trainer John Patrick seine Mannschaft trotz der klaren Ausgangslage dennoch nicht einstellen. Mit der Leistung gegen den Liga-Primus aus München war der Coach insgesamt zufrieden. „Wir haben im zweiten und letzten Viertel wichtige Offensivrebounds geholt und gut verteidigt, aber Rebounden ist auch ein Teil der Verteidigung und das haben wir ein bisschen verpatzt“, resümierte Patrick und fügte mit Blick auf den letzten Wurfversuch von Tremmell Darden, der in der Schlusssekunde den Ball nicht zum möglichen Erfolg im Korb unterbrachte, hinzu: „Leider sind es die Details, die ein Spiel entscheiden.“

Darden, der zwei Tage vor dem Spiel seinen 40. Geburtstag feierte und mit 18 Punkten erneut Topscorer der Ludwigsburger wurde, sah die Angelegenheit mit einem Schmunzeln: „Wir haben wirklich toll gekämpft. Das wäre ein toller Weg gewesen, ins neue Lebensjahr zu starten“, so der Routinier, dem zu seinem runden Geburtstag Glückwünsche von allen Seiten für seine lange Profikarriere entgegengebracht wurden.

Bereits am Montag nach Weihnachten geht es in der BBL für die Schwaben weiter gegen Bamberg. Zwei Tage später folgt das Heimspiel gegen Gießen und am Sonntag, 2. Januar, wartet der SSV Ulm zum Prestige-Derby auf die Riesen. Für Müßiggang bleibt also keine Zeit.

Autor: