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Deutsche Eishockey-Liga

Bietgheim Steelers stolpern gegen die Straubing Tigers

Drei Gegentore bei eigener Unterzahl waren für den Eishockey-Erstligisten Bietigheim Steelers nicht zu verkraften. Am Ende stand gestern Abend eine 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)-Niederlage gegen die Straubing Tigers auf dem Videowürfel.

Im Brennpunkt: Steelers-Keeper Tom McCollum (Mitte).Foto: Baumann
Im Brennpunkt: Steelers-Keeper Tom McCollum (Mitte).Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Am Ligaverbleib zweifelt dennoch niemand mehr beim Aufsteiger, der mit einem Erfolg am Sonntag um 17 Uhr gegen Schlusslicht Krefeld Pinguine endgültig für Klarheit sorgen kann.

Mit dem 2:1-Erfolg nach Penaltyschießen am vergangenen Mittwoch in Bremerhaven hatten die Steelers den sechsten Sieg aus den vergangenen acht Spielen verbucht und damit die Voraussetzung für eine weitere Saison im Eishockey-Oberhaus geschaffen. Kapitän Constantin Braun versuchte anschließend eine Erklärung für die starken Auftritte des Aufsteigers zu geben: „Bei uns passt einfach das Gesamtpaket. Jeder Spieler kennt seine Rolle im Team.“

Vertrag mit Prmmersberger verlängertr

Vor dem Match gegen Straubing gaben die Steelers die Vertragsverlängerung von Verteidiger Max Renner bekannt, die mit viel Applaus von den 2533 Zuschauern in der Ege Trans-Arena bedacht wurde. Auf dem Eis übernahmen dann zunächst die Tigers das Kommando. Mit präzisem Passspiel zwangen sie Bietigheim in die Defensive. Das erste Powerplay führte folgerichtig zur Gäste-Führung in der 8. Minute durch David Elsner, der Tom McCollum im Steelers-Tor keine Abwehrmöglichkeit gab.

Bietigheim zeigte sich wie so oft in dieser Saison wenig beeindruckt und kam durch Torjäger Riley Sheen in der 12. Minute zum Ausgleich, der nach Videobeweis bestätigt wurde. Die technisch versierten Straubinger hatten zwar weiter mehr Spielanteile, doch die Steelers verteidigten geschickt und konnten sich zudem auf die Künste von McCollum verlassen.

Bietigheim, das mit fast kompletten Kader ins Match gehen konnte, kam nach 25 Minuten erstmals in den Genuss eines Powerplays, das jedoch ohne Ertrag blieb. In der 31. Minute war dann auch McCollum machtlos, als Michael Connolly bei Überzahl aus kurzer Distanz zum 1:2 traf.

Eine weitere, allerdings umstrittene Strafzeit gegen Max Prommersberger nutzten die um das Heimrecht im Play-off-Viertelfinale kämpfenden Tigers in der 46. Minute eiskalt durch Parker Tuomie zum 1:3. Drei Minuten später wurde Matt McKnight auf die Strafbank geschickt. Ein viertes Powerplaytor für Straubing fiel jedoch nicht.

Die Gäste aus Bayern spielten jetzt den Vorsprung routiniert herunter und nahmen schließlich alle drei Punkte mit nach Hause. Bietigheim war am Ende über zu viele eigene Strafzeiten gestolpert.

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